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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Stadtentwicklung In Oldenburg: Eine gemalte Visitenkarte fürs Viertel

17.04.2019

Eversten Der erste Eindruck ist oft der wichtigste. Deshalb gestalten viele ihren Vorgarten besonders schön, deshalb putzt man sich auch selber heraus – alles eben, damit man in der Öffentlichkeit positiv wahrgenommen wird. Und genau deshalb setzt sich der Bürgerverein Eversten nun dafür ein, dass der Stadtteil eine schicke Visitenkarte bekommt: ein „Tor zum Stadtteil Eversten“.

So hat Renke Harms seinen Vortrag betitelt, den er in der Mitgliederversammlung des Bürgervereins gehalten hat. Konkret ging es ihm dabei um „Brückenkunst in Eversten“ – und noch konkreter um die Autobahnbrücke, Abfahrt Marschweg. Renke Harms ist seit vier Jahren Projektleiter der Graffiti-Werkstatt, die der Präventionsrat Oldenburg in Kooperation mit der Offenen Tür Bloherfelde und der Stadt Oldenburg zur Förderung kreativer Jugendkultur betreibt. In der Werkstatt entstand durch viele Jugendliche eine große Zahl an Graffitis in unterschiedlichsten Stilen, die legal gesprüht werden konnten. Ein Langzeitprojekt ist die sogenannte „Brückenkunst“.

Renke Harms, selber Mediengestalter und Graffitikünstler, hat auch schon viele eigene kreative Visitenkarten im Stadtgebiet hinterlassen. Zusammen mit Sebastian Zeberg leitet er die Wandgestaltungsfirma „Die Jungs“. Zu ihren Projekten zählen zum Beispiel das Wandbild an der Oberschule Osternburg und das an der Wehdestraße, wo zwischen den Hausnummer 15 und 25 die Wahrzeichen Donnerschwees abgebildet sind. Den Auftrag für das Gemälde in der Siedlung hatte die GSG erteilt.

So etwas wünscht man sich nun auch für Eversten. Und zwar genau dort, wo bisher Farbschmierereien den Besucher empfangen. „Ziel ist es, die Autobahnbrücke am Marschweg mit Graffiti künstlerisch mit Motiven aus Eversten zu gestalten“, sagt Petra Averbeck, Vorsitzende des Bürgervereins. Dabei wollen der Bürgerverein und der Präventionsrat zusammenarbeiten. Ausdrücklich gewünscht ist die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtteil.

Vorschläge für Motive sowie Gestaltungsideen können dem Bürgerverein Eversten (Telefon   594 88 32, Mail info@oldenburg-eversten.de) und dem Präventionsrat (Mail an harmsrenke@gmail.com) unterbreitet werden. Die Auswertung soll laut Petra Averbeck, wenn möglich, bis Anfang der Sommerferien vorgenommen werden. Im Herbst/Winter sollte ein Entwurf gefertigt werden. Dann könnte die Brückenkunst in Eversten nächstes Jahr fertig sein. „Aber bisher haben wir nur den ersten Aufschlag gemacht“, sagt die Vereinsvorsitzende. Denn finanziert werden müsse das Projekt ja auch noch. „Das heißt, Spenden einsammeln. Unterstützer und Sponsoren sind herzlich willkommen.“

Das ist Zukunftsmusik im Bürgervereins. In der Mitgliederversammlung wurde ebenfalls zurückgeblickt. „Wir haben uns auch in die politische Diskussion eingeschaltet“, so Petra Averbeck. Dazu zählte sie zum Beispiel Themen wie den Erhalt und die Sanierung des Stadtbades Eversten, das Entschlammen der Pferdetränke im Eversten Holz, die Verkehrsberuhigung auf der Hundsmühler Straße – und die Gespräche mit dem Präventionsrat über Gestaltungsmaßnahmen von Graffitimalereien im Autobahnbereich. Man will ja schließlich auch dort einen guten Eindruck machen.


  www.oldenburg-eversten.de 
Susanne Gloger Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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