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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Jetzt spielt Eversten die Hauptrolle

25.01.2019

Eversten Etwa 25 000 Einwohner hat Eversten. Das sind 25 000 Lebensgeschichten, die in Wort und Bild erzählt werden könnten. Von den älteren Everstern, die wissen, wie es hier früher mal war. Von den Erlebnissen und Wünschen der Jüngeren in diesem Stadtteil. Der Verein Werkstattfilm möchte Eversten nun die Hauptrolle in seiner Projektreihe „Unterwegs in Oldenburg“ geben. Das Drehbuch soll in enger Zusammenarbeit mit den Stadtteilbewohner geschrieben werden.

Im vergangenen Jahr ist die Reihe mit „Fernes Land Osternburg“ gestartet. Am Ende gab es (unter anderem) Ausstellungen, Besichtigungen, Vorträge und ein Buch. Nun geht die Reise chronologisch weiter nach Eversten. Denn: „Osternburg wurde 1922 eingemeindet, Eversten 1924“, erklärt Sigrid Osterloh, die zusammen mit Michael Lürßen und Farschid Ali Zahedi, dem Vorsitzenden des Vereins Werkstattfilm, am Donnerstag die nächsten Schritte vorstellte.

„Wir wollen die Eigenschaften des jeweiligen Stadtteils herausstellen. Aber nicht einen Stadtteil mit dem anderen vergleichen“, betont Zahedi. Es gehe darum, den ungeheuren Schatz an lebendiger Erinnerungskultur zu heben. Methoden, die sich beim Osternburg-Projekt bewährt haben, will man erneut anwenden. Das heißt, es sollen mit den Bürgern, je nach deren Vorlieben, verschiedene Arbeitsgruppen gebildet werden – zu den Bereichen: Fotos/Filme, Ausstellungen sowie Dokumentation. „Dabei wird das Analoge ins Digitale übersetzt und das Vergangene so für künftige Generationen erhalten“, sagt Zahedi.

Es bleibt auch bei den monatlichen Treffen mit Stadtteilbewohnern. Das erste ist am Donnerstag, 31. Januar, ab 17 Uhr in der Gaststätte Hellwege, Hauptstraße 58. Dann soll über die Möglichkeiten und Grenzen des Projektes diskutiert werden. „Wir suchen Bilder, Schriftstücke, Dokumente, Ideen und Leute, die Lust haben, sich zu beteiligen“, zählt Zahedi auf. Es interessiert das Eversten der Vergangenheit genauso wie das heutige. Als Beispiele für Fragen, die die Everster selber am besten beantworten können, nennt Zahedi: „Was ist das Besondere an dem Stadtteil? Was ist für die Bürger wichtig? Wie ist das Miteinander der Generationen? Welche Erlebnissorte gibt es hier? Was ist mit Kultur und Sport?“

Werkstattfilm gibt den Rahmen vor, ansonsten gilt: „Wir passen uns dem an, was der Bürger will“ so der Vereinsvorsitzende. Da könnte am Ende also etwas ganz anders herauskommen, als beim Projekt Osternburg. Nach sechs Monaten soll das Eversten-Programm gestaltet werden. Und wie wird das alles finanziert? Einen Antrag auf Bezuschussung habe man bei der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren gestellt, so Zahedi.

Kontakt zu Werkstattfilm ist möglich unter Telefon   1 21 80 oder info@werkstattfilm.de.


  www.werkstattfilm.de 
Susanne Gloger Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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