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Aktualisiert vor 4 Minuten.

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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Familientreffen der Bach-Söhne musikalischer Genuss

24.06.2013

Oldenburg Ein Familientreffen der besonderen Art konnten die Besucher des Kammerkonzertes im Kleinen Haus erleben. Anwesend waren drei Söhne Johann Sebastian Bachs: Wilhelm Friedemann, Johann Christian und Carl Philipp Emanuel, nebst des Taufpaten des Letzteren – Georg Philipp Telemann.

In einer solchen Gästeliste prallen musikalische Welten aufeinander, etwa zwischen Wilhelm Friedemann Bach und seinen jüngeren Brüdern: Hier stehen mitunter die Tendenz zu strengeren Formmodellen und melodischer Klarheit dem Ausdruck maximaler Individualität, Originalität und Experimentierfreude gegenüber.

In die Gegenwart dieser verschiedenen Charaktere verliehen neun Musiker, die zum großen Teil dem Staatsorchester angehören, auf nachgebauten historischen Instrumenten den Kompositionen des 18. Jahrhunderts eine besondere Authentizität: Polina Gorshkova, Andreas Mäder (beide Traversflöte), Frank Goralczyk, Seo Wan Choi (beide Barockvioline), Petia Rousseva, Nikolas Sahler (beide Barockviola), Gerke Carla Jürgens (Barockvioloncello), Jochen Zillessen (Barockkontrabass) und Thomas Bönisch (Cembalo).

Einen festlichen Einstieg bot Telemanns Ouvertüre e-Moll aus der 1733 veröffentlichten Tafelmusik. In der anschließenden Triosonate D-Dur von Wilhelm Friedemann Bach kamen die beiden Traversflöten voll zur Geltung.

Sehr schön interpretiert war auch Telemanns Concerto für Viola, Streicher und Basso continuo G-Dur. Der Solistin Petia Rousseva, der die Spielfreude bis in die Fußspitzen anzumerken war, flogen alle Sympathien des Publikums zu. Ihren Höhepunkt erreichte die fast überschäumende Vitalität (auch bei den Mitspielern) im Presto mit dem tänzerischen Gestus.

In Carl Philip Emanuel Bachs Quartett G-Dur gelang besonders der letzte Satz. Impulsiv und virtuos war der Vortrag, ohne jemals gehetzt zu klingen.

Vom Publikum begeistert aufgenommen wurde auch das Quartett A-Dur von Johann Christian Bach, das erfrischend daherkam.

In der Sinfonia d-Moll für zwei Flöten, Streicher und Basso continuo von Wilhelm Friedemann Bach zeigte sich, dass die verschiedenen musikalischen Ausdruckswelten nebeneinander bestehen können. Im einleitenden Adagio erhoben sich die Flöten mit ihren wunderbar belebten Tönen über die zarten Streicherklänge. Technisch souverän musizierten die Beteiligten die Fuge rhythmisch pointiert und mit präziser Phrasierung.

Das Publikum spendete stürmischen Beifall samt Bravo-Rufen und entließ die Musiker nicht ohne eine Zugabe.

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