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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Hafenlust: Fest bringt Leben ans Ufer

14.05.2012

OLDENBURG Nah am Wasser gebaut: Ja, das ist auch Oldenburg. Manchem ist das vielleicht kaum aufgefallen. Das sollte die Hafenlust (die Nachfolgeveranstaltung des in früheren Jahren zumeist trostlosen Hafenfestes) ändern. Mehrere tausend Besucher flanierten von Freitag bis Sonntag an der Uferpromenade des alten Stadthafens entlang. Ein neuer Veranstalter hatte hier für viel Programm gesorgt. Statt Kirmes am Wasser sollte die maritime Atmosphäre gepaart mit Unterhaltung und Genuss wieder in den Vordergrund rücken. Immerhin: Die Augen der meisten Besucher richteten sich wieder aufs Hafenbecken.

Neben interessanten Schiffen, die festgemacht hatten, sorgten besonders zwei Blickfänge des Wassersports für diesen Effekt. Der eine lief mit Muskel-, der andere mit reichlich Motorkraft.

Höhepunkt Nummer eins waren die Sportler, die sich im sogenannten Stand-Up-Paddling versuchten. Dabei ging es darum, sich auf einem Surfbrett aufrecht stehend mit einem langen Paddel vorwärts zu bewegen – und das im Idealfall auch noch schneller als der Kontrahent.

Was kompliziert klingt, ist allerdings auch von Anfängern zu schaffen. Thomas Wallawitsch zum Beispiel stand zum ersten Mal auf so einem Brett und bewältigte die Strecke zwar wackelnd, aber ohne Wasserlandung. Ein wenig enttäuscht war der 50-Jährige dennoch: „Ich hätte schneller sein können.“ Gegen seine Gegner konnte er sich leider nicht durchsetzen.

Um einiges schneller war der andere Hingucker auf dem Wasser. Im Formel-1-Powerboat drehte Rennfahrer Fabian Kalsow seine Runden durchs Hafenbecken – was bei dem Motorengeräusch kaum zu überhören war. Mit 400 PS schafft das Gefährt die 100 km/h in unter vier Sekunden. Mitfahrer brauchten also starke Nerven. Und mindestens 79 Euro, um überhaupt einsteigen zu dürfen. Ein teurer Spaß, der vielen Geschwindigkeits-Fans aber offensichtlich den Preis wert war.

Auch auf der Promenade war einiges los. Neben Schaustellern präsentierten sich mehrere Gastronomen. Es gab ein mittelalterliches Freibeuterdorf, Kinderattraktionen und eine Fotoaktion der NWZ. Zudem traf man sich vor drei Bühnen, um der Musik verschiedener Genres zu lauschen. „Das Konzept stimmt, nur ein paar Feinheiten kann man noch verbessern“, meinte Heiko Hillmer vom Shanty Chor Oldenburg, der ebenfalls auftrat.

An diesen Feinheiten wird Veranstalter André Theermann ab sofort arbeiten. „Wir werden zum Beispiel die Anfangszeiten am Freitag und Sonnabend ein wenig nach hinten verlegen.“ Das ist nur eine kleine Änderung, die aber eines bedeutet: Die Hafenlust soll auf jeden Fall wiederholt werden.

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 @  Mehr Bilder unter http://www.NWZonline.de/fotos-oldenburg

Patrick Buck stv. Redaktionsleiter / Redaktion Oldenburg
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