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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Filmfest Oldenburg: Luxemburgs Außenminister stellt in Oldenburg Doku vor

30.08.2016

Oldenburg Der rote Teppich ist beim Internationalen Filmfest Oldenburg nicht wegzudenken. Bei der 23. Festival-Auflage vom 14. bis 18. September kommt erstmals das diplomatische Parkett hinzu: Der Luxemburger Jean Asselborn (67), dienstältester Außenminister innerhalb der Europäischen Union, stellt am Sonnabend, 17. September, ab 19 Uhr in der Exerzierhalle am Pferdemarkt den über ihn entstandenen Kino-Dokumentarfilm „Foreign Affairs“, also sinngemäß „Außenpolitik“, zusammen mit Regisseur Pasha Rafiy vor.

Filmfest Oldenburg: Auf diese Stars und Filme dürfen Sie sich freuen

Filmfest-Chef Torsten Neumann hat den Kontakt zu Asselborn („ein cooler Typ“) über einen befreundeten Luxemburger Filmproduzenten geknüpft. „Ich hätte ihn am liebsten zur Abschlussgala im Staatstheater bei uns gehabt, aber sein Kalender hat nur den 17. September zugelassen“, berichtet Neumann. Eingeladen wurde auch Asselborns deutscher Amtskollege Frank-Walter Steinmeier, ein enger Freund des Luxemburgers, der in der Doku eine Rolle spielt. Steinmeier bedauerte, aus terminlichen Gründen der Oldenburger Einladung nicht folgen zu können, will indes ein Grußwort schicken.

Countdown zum Filmfest: Stay Classy, Oldenburg!

Der iranische Fotograf und Filmemacher Rafiy, der als Kind nach Luxemburg ausgewandert war und heute hauptsächlich in Wien lebt, hat den Staatsmann Asselborn ein Jahr begleitet, zeigt ihn in dem 85-minütigen Werk aber auch als Privatmenschen.

Beleg fürs internationale Renommee des Filmfestivals ist der erneute Besuch der Europäischen Film-Akademie (EFA). Zum zweiten Mal nach 2015 nutzt die Akademie Oldenburg als Bühne zur Bekanntgabe der Nominierungen für den „Discovery Award“, der einem europäischen Regisseur für seinen ersten Langfilm verliehen wird. Die Jury, die sich aus der EFA und dem Internationalen Verband der Filmkritik zusammensetzt, kommt am Sonnabend, 17. September, zusammen und wird die Nominierungen offiziell während der Abschlussgala im Staatstheater am 18. September präsentieren. Die Vergabe des „European Discovery“-Preises findet dann am 10. Dezember in Breslau statt.

Der Preis wird von der EFA seit 1988 vergeben. Unter den Siegern als Regie-Neulinge waren heutige bekannte Namen wie Kenneth Branagh („Henry V.“), Pedro Almodóvar („Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs“) oder Jan Ole Gerster („Oh Boy“). Seit dem vergangenen Jahr reiht sich auch Tom Sommerlatte in den Kreis der Nominierten ein. Zudem heimste der 31-jährige Filmemacher in Oldenburg auch den Publikumspreis für den besten Film der Independent-Reihe ein. Sommerlatte gehört diesmal der siebenköpfigen Jury an. Wie schon im Vorjahr ist die im Ammerland aufgewachsene Regisseurin und Produzentin Dagmar Jacobsen im Nominierungskomitee vertreten. Zu den weiteren Mitgliedern zählt Angeles González-Sinde, Filmemacherin und von 2009 bis 2011 spanische Kulturministerin – das Filmfest wird also zum Abschluss erneut von diplomatischem Flair umweht. ->

->  KULTUR, SEITE 20

Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
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