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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Fit für den Film-Marathon über 24 Stunden

25.03.2017

Oldenburg /Berlin Kaum 14 Tage nach dem Oldenburger Grünkohlessen in der Berliner Niedersachsenvertretung gastierte die Stadt schon wieder in dem Gebäude an den Ministergärten: Filmfestchef Torsten Neumann eröffnete am Donnerstagabend einen Ableger des Oldenburger Filmfestes und ließ den großen Saal zum Kino umbauen. Gezeigt wurden nonstop 13 Filme in 24 Stunden, die eines gemeinsam hatten: Es ging um das Thema Freiheit in allen Facetten.

Der Festival-Ableger war Teil des Jahresprogramms der Niedersachsenvertretung zum Thema „Inspektionen // Freiheit“. Für Neumanns Assistentin Veronika Specht wurde der Film-Marathon auch zum persönlichen Marathon durch die Nacht „bei einer Superstimmung“, wie sie am Freitag auf Anfrage der NWZ sagte. Es gab sogar „standing Ovations“. Für den Auftakt-Film „Gaza-Surf-Club“ mit Oldenburg-Alumni Andreas Schaap habe man sogar Stühle hereinholen müssen, berichtet sie.

Alle Filme wurden vom Festivalleiter anmoderiert und zu den Aufführungen kamen prominente Gäste, darunter der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn, aber auch die Schauspielerin Deborah Kara Unger, Regisseur Thomas Stiller (u.a. Tatort) und zahlreiche andere Produzenten und Regisseure. Oldenburgs Ex-OB Gerd Schwandner ließ sich blicken und postete gleich seine Selfies. Auch eine Schulklasse aus Oldenburg von der Waldorfschule war bei dem Festival dabei. Der ein oder andere war dankbar, dass in der Niedersachsenvertretung Feldbetten aufgestellt waren und nutzte sie für ein Nickerchen in der Nacht.

Am Freitagmorgen gab es zur Frühstückszeit Kurzfilme, die allesamt mit einem Etat von nur 99 € Euro entstanden waren. Darüber hinaus bestand die Filmauswahl aus Klassikern wie Stanley Kubricks „A Clockwork Orange“ und auch unbekannteren Streifen, die schon in Oldenburg zu sehen waren. Das Programm, so erklärte Veronika Specht, reflektierte den unabhängigen Geist des Festivals und näherte sich aus unterschiedlichen Richtungen dem Jahresthema des öffentlichen Kulturprogramms der Niedersachsenvertretung.

Zum Abschluss des kleinen Freiheits-Festivals, das am Freitag um 19 Uhr nach 24 Stunden endete, wurde der 2016 produzierte Dokumentarfilm „Foreign Affairs“ (Regie: Pasha Rafiy) über Jean Asselborn gezeigt, der daher eigens zur Aufführung aus Luxemburg anreiste und auch beim anschließenden Talk mitdiskutierte. Er gab interessante Einblicke in die internationale Außenpolitik und den Alltag eines Politikers.

Alles in allem sei man von dem Filmfest-Ausflug nach Berlin mehr als begeistert gewesen. Und auch von den Zuschauern sei der 24-Stunden-Marathon gut angenommen worden, hieß es. Ob es in 2018 eine Neuauflage des Film-Marathons in Berlin geben wird, wusste man am Freitagabend noch nicht.

Alle Fans des Original-Festivals müssen sich noch gedulden: Hollywood-Flair in Oldenburg gibt es wieder vom 13. bis 17. September.


     www.filmfest-oldenburg.de 
Sabine Schicke
stv. Redaktionsleitung
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2103

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