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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Abschlussbilanz: Filmbranche sehr zufrieden mit Festival

15.09.2014

Oldenburg Dass sie inzwischen zweifache Eltern geworden sind, dafür kann das Filmfest Oldenburg natürlich nichts. Aber ansonsten hat der große Festivalpreis, den Anna und Linus de Paoli im Jahr 2011 für ihren Film „Dr. Ketel“ gewannen, ihr (berufliches) Leben ziemlich umgekrempelt. „Nationale und internationale Resonanz, Kinoaufführungen, Weltvertrieb und zuletzt die DVD-Veröffentlichung – Oldenburg hat uns viele Türen geöffnet. Wir haben nie bereut, hierher gekommen zu sein“, sagten die Produzentin und der Regisseur zum Abschluss des Filmfestes am Sonntag.

Worte, die Torsten Neumann am Herz rührten. Schließlich ging der Festivalchef in diesem Jahr aus finanziellen Gründen das Wagnis ein, auf den öffentlichkeitswirksamen „German Independent Award“ zu verzichten. „Aber es hat auch ohne funktioniert“, zog er eine positive Bilanz. Dauerhaft den Preis und dessen namhafte Jury wegzulassen, ist dennoch kein Thema: „Er ist einst als Marketingmaßnahme konzipiert gewesen – und wurde zur Erfolgsgeschichte.“

Dass die 21. Festivalausgabe auch ohne große Trophäe bestens ankam beim Publikum, bewiesen die fast durchgängig vollen Kinosäle; erneut erfüllten knapp 15000 Zuschauer die Erwartungen der Veranstalter. Hinzu kamen ein Hauch Hollywood, der aus einem Festival erst ein besonderes macht. „Mit u.a. Sean Young und Regisseur Philippe Mora hatten wir fantastische Gäste, die sehr offen gegenüber den Fans gewesen sind“, meinte Neumann.

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Aber auch die VIPs fühlten sich wohl an den fünf Tagen, in denen über 40 Filme (Oberthema: spannende Hirnzwirbler) liefen. Der Israeli Noaz Deshe, Regisseur des Doku-Spielfilms „White Shadow“, lobte den „Mut für Neues, den solche Festivals einfach haben müssen. Oldenburg ist vorbildlich.“ Auch der weltweit agierende Musiker Harald Großkopf war begeistert: „Eine wunderbare Sache. Ich wollte eigentlich noch komponieren, aber ich habe Stadt und Filme einfach nur genossen.“ Alles Aussagen, die Neumann darin bestätigen, dass es nächstes Jahr weitergeht mit dem Filmfest.

Ob Anna und Linus de Paoli, diesmal als Produzenten von „Der Samurai“ dabei, wiederkommen, ist offen. Ein neues Filmprojekt ist aber in Mache – „und mit dem treten wir sicher hier an“, kündigten die Berliner an.


Mehr dazu im Spezial unter   www.nwzonline.de/filmfest 
Klaus Fricke
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