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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Kulturetage: Fremdheit als Bereicherung der Kultur

02.04.2016

Oldenburg Wie wirkt sich der größer werdende Bevölkerungsanteil mit Migrationshintergrund auf das Angebot und die Nachfrage kultureller Angebote aus? Und welchen Beitrag kann und soll die Kultur für gesellschaftliche Teilhabe leisten? Um den Austausch zu diesen Fragen zwischen Kulturverantwortlichen und Kulturschaffenden, Vertreterinnen und Vertretern von Migrantenselbstorganisationen sowie Künstlerinnen und Künstlern voranzutreiben, hat Kulturministerin Gabriele Heinen-Kljajic die Veranstaltungsreihe „Cross Culture“ ins Leben gerufen. Für Donnerstag, 7. April, ab 10.30 Uhr lädt das Kulturministerium dazu in die Kulturetage ein, die kooperiert. Die Veranstaltung dauert bis 16 Uhr.

„Die Reihe der regionalen Interkulturforen soll den Austausch der Akteure intensivieren, Synergieeffekte schaffen und eine Diskussion über die Rolle der Kultur und notwendige Veränderungen im Kulturbetrieb in Gang setzen“, heißt es in der Ankündigung.

„Kulturelle Teilhabe gelingt nur, wenn wir dem vermeintlich Fremden auf Augenhöhe begegnen und Raum geben“, beschreibt die Kulturministerin die Idee hinter der Veranstaltungsreihe. Diesen Gedanken will sie am 7. April in der Kulturetage weiter ausführen.

Gast der Veranstaltung ist Mustafa Akça, Projektleiter der „Selam Opera!“ an der Komischen Oper Berlin. Akça, Kind türkischer Gastarbeiter und erster Mitarbeiter türkischer Herkunft an der Komischen Oper, begeistert junge Menschen mit Migrationshintergrund für das Theater. Wie ihm das gelungen ist, wird er im Kulturforum berichten.

Neben kurzen Impulsvorträgen und einem Podiumsgespräch zum Thema „Wo stehen wir beim Thema kulturelle Integration, wo wollen wir hin?“ wird der Kurzfilm „Tarek Chalabi“ gezeigt. Dieser erzählt die Fluchtgeschichte eines 18-Jährigen von Syrien nach Deutschland.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, sich an moderierten Thementischen zu den Bereichen „Migration in Kunst und Theater“, „Musik als Kanon der Öffnung“, „Kulturelle Vielfalt in Soziokultur und kultureller Bildung“ sowie „Interkultureller Dialog in Film und Medien“ auszutauschen.

Begleitet wird die Veranstaltung durch Graphic Recording von der Illustratorin Andrea Reil, die Gesamtmoderation übernimmt Kenan Kolat aus Berlin. Interessierte können sich noch bis Montag, 4. April, unter kek@mwk.niedersachsen.de für die Veranstaltung anmelden.

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