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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Museumstag: Ganz viel Geschichte zum Nulltarif

18.05.2015

Oldenburg Museum. Gesellschaft. Zukunft. Unter diesem Motto stand der Internationale Museumstag. Zum nun schon 38. Mal öffneten die Museen hierfür ihre Türen. Neben kostenlosen Führungen und Vorträgen wurden dabei viele Mitmachstationen angeboten, die Jung und Alt anlockten.

In der Forscherwerkstatt des Landesmuseums Natur und Mensch können Familien vieles ausprobieren und entdecken. Wie beispielsweise sieht ein Gänseblümchen aus, wenn man es unter einem Mikroskop vergrößert? Wie fühlen sich verschiedene Felle an, und zu welchem Tier lassen sie sich zuordnen?

Dem Erstklässler Lutz bereitet das Mehl-Mahlen am meisten Spaß, Konstantin begeistert die Dauerausstellung zum Thema Hunte mit all ihren verschiedenen Aquarien. Reges Treiben herrscht da in der Sonderausstellung „Ein Leben in Netzen – Warum wir ohne nicht sein können“. Und das auf ganz unterschiedliche Weise.

Während sich ein Vater aus verletztem Stolz heraus bemüht, möglichst viel Energie allein durchs Kurbeln zu erzeugen, um diese ins Stromnetz einzuspeisen, testen sich die Kinder spielerisch an der Murmelbahn aus.

Echte Helden

Viele Eltern nutzen diesen Tag, um ihren Kindern das Museum näher zu bringen. So bietet das Stadtmuseum die Kinder-Aktion „Von Helden“ an.

„Die Kinder bekommen hier die Aufgabe, den Kampf gegen die Windmühlenflügel von Salvador Dalí in der Ausstellung zu suchen“, sagt Laura Keppel vom Stadtmuseum, „dann bekommen sie hier bei uns eine Kopie des Kämpfers Don Quijote und können selber malen, gegen welchen Feind er kämpfen soll“.

Bei Finja ist’s ein Wirbelsturm, Joshua hat sich derweil fürs klassische Monster entschieden. Was dabei herauskommt, ist ganz egal. Hauptsache, es macht den kleinen Besuchern Spaß. „Aber die Ausstellung war auch ganz spannend“, sagt der junge Konstantin.

Ebenfalls um Bilder geht es bei der Mitmachaktion im Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte im Schloss.

Unter der Anleitung von Doris Korte, Martha Heeke und Sabine Wallach kann sich jeder Besucher ein Foto ganz ohne Kamera gestalten. Auf einem speziell präparierten Papier, das auf UV-Strahlung reagiert, können verschiedene Motive und Gegenstände zum Thema Wattenmeer aufgelegt werden, deren Umrisse dann später weiß auf dem Papier erscheinen. Viele kreative „Fotos“ entstehen so durch die Cyanotypie-Methode, von denen tatsächlich keines einem anderen gleicht. Alles Unikate also.

Am Nachmittag stehen anderenorts weitere Familien-Mitmach-Aktionen an, so beispielsweise das Armbrustschießen auf Dosen im Schlossinnenhof.

Neu entdeckt

Doch nicht nur Familien lassen sich vom Internationalen Museumstag locken: Das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte hat das Ehepaar Groß für sich entdeckt: „Wir wohnen hier nun schon so lange in dieser Region und wussten trotzdem kaum etwas über die Geschichte, obwohl es uns schon immer interessiert hat. Der Museumstag heute ist ideal, um das Oldenburger Schloss zu besuchen und das zu ändern“, erklärt Gertrud Groß.

In allen Museen der Stadt herrscht an diesem Sonntag großer Andrang, vor allem in den Nachmittagsstunden wird es noch einmal voll.

Daran ist man im Stadtmuseum aber gewöhnt und auch darauf eingerichtet. Schließlich „passiert“ so ein Museumstag ja jährlich. Zum Glück.

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