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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Genossenschaft haucht Kino Leben ein

14.03.2017

Donnerschwee Neu-Donnerschwee heißt das Wohnquartier in der ehemaligen Kaserne an der Kranbergstraße. Doch neu ist in dem Bau- und Sanierungsgebiet längst nicht alles. Bestes Beispiel dafür ist das ehemaligen Truppen-Kino „Globe“, das in den zurückliegenden Jahrzehnten bis ins Jahr 1990 hinein den Soldaten zur Unterhaltung diente.

Das 1954 von den britischen Besatzungsmächten errichtete Gebäude ist denkmalgeschützt, wissen Michael Olsen, Jens Piezunka und Jo Schmitt. Die drei Männer haben sich zur Gründung einer Genossenschaft zusammengefunden, die dem historischen Gebäude kulturelles Leben einhauchen soll. Bis Ende September haben sie Zeit, um das Geld für den Kauf der Immobilie zusammenzubekommen. 225 000 Euro will Investor Gerald Breschke, Geschäftsführer des „Projekts Rentenvorsorge“ (PRV) in Hannover, für das Objekt inklusive 55 Parkplätzen haben, erzählen die drei Männer. Deutlich mehr als eine Million Euro wird die Sanierung des Objekts kosten, haben Olsen, Piezuka und Schmitt ausrechnen lassen. Geld, das nach Vorbild von „Polygenos“ fürs Kulturzentrum „Polyester“, Am Stadtmuseum, durch Genossenschafter zusammenkommen soll.

Das ehemalige Truppenkino bot 404 Zuschauern Platz, die Zahl soll nach Rücksprache mit dem Denkmalschutz aber auf 250 bis 300 gesenkt werden. Das Globe ist nicht nur ein großes Kino, sondern bietet auch eine 120 Quadratmeter große Bühne mit Schnürboden und Orchestergraben sowie einen geräumigen Bereich hinter der Bühne.

Das Nutzungskonzept ist entsprechend breit gefächert: Gezeigt werden sollen internationale Filmklassiker und regionale Filmdokumente, es sollen Theater-, Tanz- und Varieté-Ensembles auftreten, Konzerte jeglicher Art, Musik- und Kino-Festivals sind geplant. Zudem gibt es in Oldenburg laut Piezunka dort so dringend benötigte Übungsräume für Musik, Tanz und Theater. Angeboten werden könnten auch Seminare, Vorlesungen oder Lesungen. Die Kulturstätte könnte auch als Ausweich- und Übungsbühne für die Oldenburger Theater dienen. Die Veranstaltungen sollen begleitet werden von einem Gastronomie-Service.

An den Planungen beteiligt sind der Bürgerverein Donnerschwee und die Fachstelle Inklusion der Stadt.

 Am Sonntag, 19. März, lädt die in der Gründung befindliche Genossenschaft zu einem Infonachmittag in das Haus der Jugendkulturarbeit an der Schlieffenstraße 9-11 ein. Beginn ist um 15 Uhr.

Thomas Husmann Redakteur / Redaktion Oldenburg
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