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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

„Glücksforscher“ öffnen ihre Labortüren

27.08.2016

Oldenburg „Glück ist eine Riesenportion Pommes als Vorspeise und danach Schokokuchen, oder wenn man beim Quatschmachen nicht erwischt wird. Glück ist, wenn man einfach zufrieden ist“, erklären Glücksforscher Didi und Franzi. In der Premiere am Sonntag, 28. August, geht das Forscher-Duo gemeinsam mit dem Publikum auf die Suche nach dem Glück.

Was bedeutet überhaupt Glück oder glücklich sein? Wie bekommt man es? Kann man Glück kaufen oder irgendwas dafür tun, um glücklicher zu sein? Das Schauspiel „Die Glücksforscher“ von Regisseur und Autor Marc Becker setzt sich mit all diesen Fragen rund um das Thema „Glück“ auseinander. „Die Schwierigkeit beim Glück ist jedoch, dass es nicht direkt zu fassen ist“, weiß Matthias Grön, Dramaturg des Stückes.

Deshalb hat Becker in der Vorbereitung zu seiner neuen Inszenierung mit einer Klasse der Grundschule Alexandersfeld zum Thema geforscht. Das Glück wurde gemalt und gesungen. Eine Geschichte wurde darum gesponnen und es wurde sogar gesammelt. Jeder sollte zum Beispiel einen „Glücksgegenstand“ mitbringen. Auffallend war hierbei, dass vom Glücksschwein bis hin zu alten Stoffpuppen, die Gegenstände nicht teuer, sondern individuell bedeutend waren, erzählt Becker. Die Textgrundlage der Inszenierung wurde mit dem „realen“ Stoff der Projektwoche überprüft und untermauert. Einzelne Sätze der Kinder finden sich sogar im Stück wieder.

Beckers Inszenierung gleicht dabei nicht einer klassischen Erzählung, sondern ist eher eine episodenhafte Erforschung des Glücks. Letztendlich schwingt die Handlung sogar in eine Art Märchen um. „Die Tauschgeschäfte aus Hans im Glück werden dabei zitiert“, verrät der Autor. Aber wie kann das Tauschen alleine glücklich machen, wenn man mit leeren Händen nach Hause geht?

Grundlage des Schauspiels ist ein „philosophischer Überbau, der leicht, kindgerecht aber auch erwachsenenkompatibel rübergebracht werden soll“, beschreibt Becker. Besonders ein interaktiver Beginn soll die Kinder direkt ansprechen. Becker wünscht sich, dass „die Kinder sich am Quatschmachen der Forscher erfreuen, wie es Kindern nun mal mögen und mit einem Gefühl, mit einer Leichtigkeit wieder herausgehen.“ Tipp für das Publikum von Becker und Grön: Nicht zu viel über das Glück nachdenken. Denn nichts kann unglücklicher machen, als das Nachdenken über das eigene Glück.

Die abstrakte Forscherzentrale, also Bühnenbild und Kostüme, entwickelte Sandra Münchow. Auf der Bühne sind Ramona Suresh als Franzi und Yassin Trabelsi als Didi zu sehen. Die Märchenstimme ist von Lili Becker.


  www.staatstheater.de 

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Grundschule Alexandersfeld

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