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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Goldene Stimme Afrikas glänzt

19.07.2016

Oldenburg Pat Thomas zählt zur obersten Riege afrikanischer Musiker – seit Sonntagabend darf sich der als „Mr. Golden Voice of Africa“ betitelte Ghanaer auch Publikumsliebling im Oldenburger Kultursommer nennen. Zusammen mit der Kwashibu Area Band zog der drahtige Thomas, der auf der Bühne ständig in Bewegung war, rund 5000 Menschen auf dem Schloßplatz in seinen Bann. Mühelos brachte er das Publikum zum Mithüpfen, -klatschen und -singen.

Thomas ist einer der wichtigsten Vertreter des „Highlife“, einer Musikrichtung, in der Elemente traditioneller ghanaischer Musik mit westlichen Instrumenten gemischt werden, und die zuallererst Tanzmusik sein soll: Thomas und seine siebenköpfige Band, gerade von einem Festival in Belgien angereist, brachten einen pulsierenden Rhythmus auf die Bühne, der von funkigen Bläsern, hüpfenden Bässen, flirrenden Gitarren und einem federnden Schlagzeug getrieben wurde, während die Orgel soulige Akzente setzte. Über allem lag Pat Thomas’ klare, butterweiche und transzendierende Stimme.

Musikfans freuen sich in dieser Woche auf weitere Höhepunkte: Die Party auf dem Schlossplatz wird an diesem Dienstag ab 19.30 Uhr mit „Che ­Sudaka“ aus Spanien fortgesetzt. Sie bringen eine Mischung aus Cumbia, Ska und Punk mit aussagestarken und ­sozial-kritischen Texten auf die Bühne.

Indiepop erklingt am Mittwoch, 20. Juli, wenn das griechisch-deutsche Musiker-Ehepaar Eleni ­Zafiriadou und Daniel Benjamin alias Sea & Air ab 19.30 Uhr auftritt. Das Duo spielt diverse Ins­trumente gleichzeitig – Bouzouki, Cembalo, E-Gitarre, Keyboard, Lyra, Percussion. Zafiriadou und Benjamin warten mit einer ­Mischung aus mediterranen Melodien und zeitgenössischen Klängen auf.

„Werkha“ nennt sich das Projekt des jungen Glasgower Musikers und Produzenten Tom Leah, der zusammen mit seiner Band Elemente aus House, Jazz, Afro-Beat, Funk und Soul in elektronische Klangwelten einwebt. Zu erleben ist das am Mittwoch ab 20.15 Uhr auf dem Schloßplatz.

Zum zweiten Mal Gast beim Kultursommer ist Iyeoka, eine begnadete Soul- und Funksängerin aus Boston. Diesmal tritt die Frau mit nigerianischen Wurzeln am Donnerstag, 21. Juli, ab 19.30 Uhr auf.

Mit „Isolation Berlin“ spielt am Freitag, 22. Juli, die Newcomer-Band des Jahres 2016 in Oldenburg. Das Quartett aus Berlin präsentiert Indie­rock und Alternativepop.

Die Schweizer Band „We invented Paris“ steht am Sonnabend, 23. Juli, auf der Bühne: Songorientiert und hochmelodiös ergänzt sie ihr traditionelles Rockband-Instrumentarium mit elektronischen Elementen und dem Harmonium.

Einen furiosen Schlusspunkt wollen am Sonntag, 24. Juli, die „Afronauten“ der schrillen Hip-Hop-Combo „Systema Solar“ setzen. Die Paradiesvögel vereinen in bunter Bühnenkluft kolumbianische Folklore mit modernen Beats.


Spezial unter:   www.nwzonline.de/kultursommer-oldenburg 
Stephan Onnen
Redakteur
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2114

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