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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Krimi-Lesung: Grauen und Gruseln am Abend

20.11.2014

Oldenburg Die Tatortfans werden nie erfahren, ob Kommissar Stark alias Boris Aljinovic die Schüsse auf ihn am Sonntagabend überlebt hat. Während die Zuhörer bei der Krimi-Lesung in der NBank am Dienstag nur die Bücher von Moa Graven und Ele Wolff aus Leer sowie Martin Barkawitz aus Osnabrück lesen müssen, um herauszubekommen, wie es weitergeht in den Geschichten mit der verkohlten Leiche im Altkleidercontainer in Weener, mit dem kleinen Jungen, der ermordet an der Bahnlinie in Westoverledingen oder mit dem toten Mann, der auf der Gartenbank in Leer gefunden wird.

Die drei Autoren waren nach Oldenburg an die Ammerländer Heerstraße gekommen, um Gruseln und Grauen zu verbreiten.

In der lichten Halle der Bank konnte man aber erst einmal aufatmen und im dritten Stock war es hell und wohlig warm. Vorerst also Entspannung.

Als aber Moa Graven loslegte mit dem Kommissar Guntram (auch der James Bond vom Deich genannt), der eine verkohlte Leiche im Kleidercontainer in Weener findet, kommt das Grauen wieder. Siegfried Behrens heißt der Tote und wohnt in Jemgum (Rheiderland).

Ein Zuhörer (gebürtig aus Jemgum) fragt sich, ob der Tote vielleicht sein Nachbar hätte sein können. Voller Spannung und „nervtötend“ für empfindsame Ohren knabbert die geringe Anzahl an Zuhörern an den Salzstangen, Erdnüssen und anderen leckeren Sachen.

Martin Barkawitz versucht mit Sherlock Holmes und Dr. Watson die Verbindung zwischen dem holländischen Maler Hieronymus Bosch und einer Mordserie in London im Jahre 1895 herzustellen. Er ermittelt sowohl in den finsteren Opiumhöhlen Londons als auch in einem geheimnisvollen Wasserschloss außerhalb der britischen Metropole. Dabei lernt er eine zwielichtige Operndiva, einen rätselhaften Gnom und einen heruntergekommenen Engelmacher kennen.

Ele Wolffs Geschichte „Bei Stina brennt noch Licht“ ist genauso spannend, wenn auch etwas witziger. Die drei Lindemann-Schwestern Elke, Rieke und Stina finden den frischgebackenen Ehemann von Rieke (Alois aus Bayern) tot in einem Gartenstuhl neben dem gemeinsamen Häuschen in Leer.

Riekes Trauer wird dadurch gemildert, dass sie noch kurz vor der Hochzeit die Bankvollmacht von Alois bekommen hat. Die Rentnerinnen wollen jetzt noch möglichst lange von der monatlichen Rente leben und versuchen, den Tod des Mannes zu verheimlichen. Der hessische Dialekt der „Gesinnungsostfriesin“ unterstreicht den Witz in der Geschichte.


     www.moa-graven.de          www.ele-wolff.de          www.martin-barkwitz.com 
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