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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Große Freude allerorten

20.09.2008

Richtig genossen hat Ingrid Noll (72) die seit Wochen ausverkaufte Lesung in der NWZ-Reihe „Begegnungen“ im PFL. Dabei lernte sie Oldenburg ausgiebig kennen und schätzen: Nachmittags besuchte die in Weinheim lebende Bestseller-Autorin („Der Hahn ist tot“) ihre im Dobbenviertel lebende Cousine, nach der abendlichen Lesung genoss sie ein schönes Pasta-Gericht im Restaurant „Le Journal“ an der Wallstraße. Genächtigt wurde nur ein paar Meter entfernt im Altera am Waffenplatz.

Ein guter Grund zur Freude: Das Frauenbüro Oldenburg hat an diesem Freitag sein 20-jähriges Bestehen gefeiert. Die Gleichstellungsbeauftragte Kornelia Ehrhardt und ihre Stellvertreterin Renate Vossler feierten dieses Ereignis mit rund 60 Gästen im PFL.

Nach der Begrüßungsrede von Bürgermeisterin Rita Schilling hielt die ehemalige Gleichstellungsbeauftragte Dr. Marion Rieken einen Vortrag zum Thema „Zeiten ändern (?) – veränderte Zeiten(!)“. Kornelia Ehrhardt zog unter dem Motto „Frauenpolitik – gestern, heute, morgen“ anschließend Bilanz des 20-jährigen Bestehens. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Heike Fleßner, Professorin der Universität Oldenburg.

Geburtstag gefeiert hat am Freitag auch der Lokalsender O1: Zwölf Jahre alt geworden ist der ehemalige Offene Kanal, und das Ereignis wurde im Rahmen der niedersächsischen Bürgermedientage mit 15 anderen Bürgersendern in der Kulturetage gefeiert. Die O1-Geschäftsführer Dörthe Bührmann und Paul Michaelsen begrüßten zahlreiche Gäste, danach wurde in entspannter Atmosphäre und bei kleinen leckeren Köstlichkeiten die jüngere Vergangenheit noch einmal durchgesprochen.

Auch an andere Stelle in Oldenburg herrschte eitel Sonnenschein: Der Verein der Freunde und Förderer des Horst-Janssen-Museums Oldenburg übergab eine wertvolle Radierung des Meisters als Dauerleihgabe an das Museum.

Durch persönliche Kontakte war es dem Förderverein gelungen, im Rahmen einer Benefiz-Kunstauktion des Vereins „Bella Donna – Ein Haus von Frauen“ in Bad Oldesloe, die 1988 von Janssen erstellte Radierung „Annettchen“ zu ersteigern.

Michael Kroos, Vorsitzender des Fördervereins (ovales Bild links) und Vorstandsmitglied Udo Unger (Mitte) übergaben die Radierung als Dauerleihgabe an das Horst-Janssen-Museum. Dr. Jutta Moster-Hoos (ovales Bild, rechts), wissenschaftliche Leiterin des Museums, zeigte sich hocherfreut über diese bedeutende Ergänzung der Janssen-Sammlung und dankte dem Förderverein für sein Engagement beim Erwerb des Kunstwerkes.

Sinn für Kunst gezeigt hat auch die Oldenburger Unternehmerin Monika Schnetkamp (u.a. Herbartgang). Sie initiierte die Einrichtung von „KAI 10 – Raum für Kunst“ in Düsseldorf, eine private und nicht-kommerzielle Institution zur Förderung der zeitgenössischen Kunst. Untergebracht ist „KAI 10“ in einem ehemaligen Lagergebäude am Düsseldorfer Hafen; für den Umbau zum Kunstraum der gemeinnützigen Arthena Foundation zeichnete der Oldenburger Architekt Volke Droste verantwortlich. Im Anschluss an die Eröffnung, bei der auch Niedersachsens Kulturminister Lutz Stratmann sprach, wurde die erste Ausstellung „No Illusions“ mit Arbeiten mehrerer zeitgenössischer Künstler gestartet.

Abgesagt wegen schwerer See worden ist die Jahresabschlussregatta „JadeXXL“ der hiesigen Segelclubs. Das schlechte Wetter aber hielt zehn Yachten und ihre Besatzung vom Oldenburger Yacht-Club und vom Wilhelmshavener Segelclub nicht davon ab, dem Sturm Paroli zu bieten – es ging schließlich um einen guten Zweck: Auf dem sportlichen Dreieckskurs war jede gesegelte Seemeile mit einer Spende an die Oldenburger und Wilhelmshavener Tafeln verbunden.

Das Ergebnis war für Axel Hahn, Segelwart des OYC, sehr erfreulich: „Erst die Enttäuschung dass wir die Regatta nicht segeln konnten, aber dann das klare Votum: Wir fahren trotzdem. Das hat mich Stolz gemacht auf unsere Segler, die die schwierigen Bedingungen problemlos gemeistert haben. Ein toller Abschluss der Saison 2008.“ Über 600 Euro kamen am Ende zusammen, die nun an die Tafeln in Oldenburg und Wilhelmshaven gehen.

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