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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Großes Miteinander auf Stadtteilfesten

27.08.2013

Krusenbusch /Bloherfelde Es war ein turbulentes Wochenende mit vielen Veranstaltungen im gesamten Stadtgebiet. Dazu zählen auch das Familienfest in Krusenbusch und das Stadtteilfest in Bloherfelde. Hier wie dort zogen die Veranstalter ein durchweg positives Fazit.

In Krusenbusch hatte der Bürgerverein eingeladen. „Es war wieder dank der vielfältigen Aktivitäten der Krusenbuscher Vereine ein gelungenes Familienfest, wozu auch das schöne Wetter seinen Teil beitrug“, sagte die erste Vorsitzenden Dr. Annette Hammer am Ende.

Großer Applaus

Wie schon im vergangenen Jahr verzeichnete der Bürgerverein rund 300 Besucher. Viel Beifall gab es für die musikalische Unterhaltung durch den Chor der Grundschule Krusenbusch sowie durch die Schülerinnen und Schüler der Musikschule Robotta. Ebenso kassierten junge Breakdancer großen Applaus für ihre zum Teil spektakulären Darbietungen. Das von der Jugendfreizeitstätte „Frisbee“ geplante Wikingerspiel musste leider krankheitsbedingt ausfallen.

Viele Besucher nutzten den Informationsstand des Bürgervereins Krusenbusch nicht nur, um sich über dessen Arbeit und aktuelle Krusenbu­scher Themen zu informieren, sondern ebenso, um auf Missstände in dem Stadtteil hinzu weisen. „Dabei ging es unter anderem um deutlich überhöhte Geschwindigkeit von einigen Transportern aus dem Gewerbegebiet auf der Tweelbäker Tredde und noch nicht fertiggestellte Fußwege am Schafgarbenweg“, berichtete Annette Hammer. Der Bürgerverein werde diese Themen auf seinen nächsten Sitzungen besprechen und an die zuständigen Behörden weitergeben, sagte sie.

„Es gab aber auch Lob für unsere Aktivitäten, so beispielsweise für die Osterglockenanpflanzung“, freute sich die Vorsitzende.

Um Wünsche und Ideen für den Stadtteil ging es auch beim Fest in Bloherfelde – hier auf besondere Weise. Die Besucher durften einmal Königin oder König spielen. Sie bekamen eine Krone aufgesetzt, wurden damit fotografiert und hatten den Satz zu vervollständigen: „Wenn ich König von Bloherfelde wäre, dann. . .“.

„Dann würde es Frieden geben, mehr Fröhlichkeit, Humor und Freude, mehr kleinere Veranstaltungen im Stadtteil und buntere Spielplätze“, fasst Meike Dikosso, Leiterin des Treffpunkts Gemeinwesenarbeit Bloherfelde, die Wünsche der Monarchen zusammen. Immerhin gab es am Ende rund 80 Krönungsfotos.

Beginn mit Umzug

Gut 800 Besucher, darunter auch Sozialdezernentin Dagmar Sachse, tummelten sich am Sonnabend auf dem Fest, das in der Kennedystraße veranstaltet wurde. Zusammen mit dem Bewohnerverein „Wir für uns“ hatte der Treffpunkt Gemeinwesenarbeit dazu eingeladen. Mit einem Umzug begann das Fest. „Da wurden alle wachgetrommelt“, erzählte Meike Dikosso schmunzelnd.

Anschließend gab es entlang der Straße viel Unterhaltung, Informationen und etwas zum Naschen. Es beteiligten sich auch hier Vereine und Institutionen des Stadtteils und der Nachbarschaft. Auf der Bühne zeigte beispielsweise die Sambaschule Oldenburg-Eversten einen Querschnitt ihres Programms. Die „Flashmob-Gruppe“ des TuS Bloherfelde fand sich zum Tanz zusammen, Marcela Flores-Arce führte mexikanische Folkloretänze vor, das Junge Theater Bloherfelde machte in Kostümen Werbung für sein Jugend- und Kindertheater.

Die GSG, der Verein Ibis, der Naturschutzbund, der Jugend-Migrationsdienst und die Polizei waren mit Ständen vertreten. Mitarbeiter des Abenteuerspielplatzes boten Spiele und Stockbrotbacken an. Die Kunstschule Klex hatte ein Experimentierzelt aufgebaut. Jugendliche der Offenen Tür Bloherfelde mixten alkoholfreie Cocktails. Speisen aus vielen verschiedenen Ländern und Kulturen wurden angeboten. So grillte beispielsweise Isam El-Korhaly, Vorsitzender des Bewohnervereins „Wir für uns“, Halal-Geflügelwürstchen, während auf dem Grill des Bürgervereins Bloherfelde Würstchen aus Schweinefleisch brutzelten.

Auf dem Fest gab es eben für jeden Geschmack etwas.

Susanne Gloger
Redakteurin
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2108

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