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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Heißer Tanz bei kühlen Temperaturen

01.08.2011

OLDENBURG Zugegeben: Die kühlen Temperaturen waren nicht im Einklang mit dem feurigen Temperament, das die zwei südländischen Tanzpaare bei der „Fiesta de Tango“ am Sonnabendabend verkörperten. Aber wer braucht schon das passende Wetter, wenn einem eine leidenschaftliche Tanzshow einheizt?

„Willkommen zu einer lauen Sommernacht“, begrüßte das Ensemble Cuarteto Sol Tango die Besucher humorvoll. Mit interpretierten Tangostücken von Osvaldo Puglieses oder Astor Piazzolla bot das Quartett einen musikalischen Einstieg. Zusätzlich erzählte Bandoneonist Rocco Boness etwas zur historischen Entwicklung des Tangos und machte dabei auch den Unterschied zwischen dem Tango Argentino und Tango Nuevo deutlich.

Anschließend legten die Gäste ihre wärmenden Wolldecken ab und schlüpften in ihre mitgebrachten Tanzschuhe, um selbst auf der Tanzfläche aktiv zu werden. Diese war nach wenigen Minuten so voll, dass kaum Raum für ausladende Bewegungen blieb. „Das Besondere an der Tango-Nacht ist, dass sie Musik und Tanz verbindet. Die Leute hören, sehen und können selbst Tango tanzen“, so Kuso-Musikchef Andreas Holtz.

Bereits am Freitagabend startete der erste Teil der traditionellen Latin-Tanznächte mit der „Fiesta de Salsa“. Dort sorgte das Orquesta Con Clave für ein musikalisches Rahmenprogramm. Das Tanzstudio Salsa Caliente hatte sich schon lange für die Show am Freitag vorbereitet und unter anderem eine Rueda de Casino – ein gemeinsamer Tanz aus Lateinamerika – einstudiert. „Wir waren gestern auch schon hier. Seit über 25 Jahren tanzen wir Salsa und Tango und freuen uns, auf Leute zu treffen, die dasselbe Hobby haben“, sagt das Ehepaar Wellmann aus Bremen.

Höhepunkt am Sonnabend war der Showtanz mit professionellen Tänzern des Studios Libertango und zwei international tätigen Tanzpaaren aus Buneos Aires und Madrid. Die insgesamt vier Tanzpaare eröffneten ihre Show zunächst gemeinsam. Daraufhin wechselten sie sich ab und fegten zu schnelllebigen Rhythmen über das Parkett. Bei ruhigeren Musikstücken kam schließlich auch die Leidenschaft zum Ausdruck, die man mit dieser Tanzart assoziiert. „Unglaublich, wie die Tänzer sich bewegen und dabei harmonieren“, schwärmt Besucher Jens Bartel (43).

Am Ende forderten die Profis die Gäste zum Tanz auf. Nach dreieinhalb Wochen wurde der diesjährige Kultursommer an diesem Abend buchstäblich tänzerisch verabschiedet.

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