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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Theater: Histani – böse Herrscher heilt man nicht

29.05.2015

Oldenburg „Es gibt einige schrille Herrscher auf dieser Welt. Was passiert eigentlich, wenn diese ihren Körper nicht mehr bewegen können und plötzlich abhängig von einem inkompetenten Ärzteteam sind?“ – Das hat sich Justin Hibbeler gefragt und prompt ein entsprechendes Theaterstück geschrieben. Der 23-Jährige ist mittlerweile seit zweieinhalb Jahren Mitglied im Theater-Unikum Oldenburg und hat jetzt sein erstes eigenes Theaterstück geschrieben: „Histani – Böse Herrscher heilt man nicht“. Es geht um den Diktator der Nanakia Islands Ajosbe Histani (Stephan Heiner Fleßner), welcher von der Treppe seines Ferienhauses auf Hawaii gestürzt ist. Nun kann er seinen Körper nicht mehr bewegen und wird in ein heruntergekommenes Krankenhaus eingeliefert. Die Klinikchefin Claudia (Susanne Behrmann) sieht den Aufenthalt des bekannten Diktators als große Chance für das Krankenhaus an. Oberschwester Mona (Regina Gebhardt) ist dagegen gar nicht begeistert davon, den bösen Herrscher bei sich im Krankenhaus zu haben und möchte ihn nicht heilen. Auch steht die Frage im Raum, was der Vize-Diktator Silva Pourentu (Kai Janssen) mit dem Sturz zu tun hat. War es wirklich ein Unfall? Diese Frage klärt sich diesen Sonnabend um 20 Uhr bei der Premiere des Stückes auf der Bühne 2 des Unikums, Campus Ulhornsweg. Weitere Termine sind am 2.6., 8.6., 17.6., 19.6. und 20.6. Im Februar ging es los mit einer Probe pro Woche. Mittlerweile sind es drei Proben die Woche und das nimmt viel Zeit in Anspruch. „Aber es macht mir Spaß und wenn ich meinen Master in Philosophie und Deutsch fertig habe, weiß ich nicht, ob es mich beruflich nicht vielleicht doch in die künstlerische Richtung verschlägt“, so der Oldenburger. Eigentlich hatte sich Hibbeler 2012 nur als Klavierbegleitung für das Weihnachtslied von Charles Dickens beworben. Schnell hat er Kontakte geknüpft und kam so zum Theaterspielen. „Der übliche Weg, hier Darsteller zu werden, ist jedoch bei der Probe in der Theaterwerkstatt zu Beginn des Wintersemesters, bei der alle Grundlagen mit unserem künstlerischen Leiter Kai Janssen (33) geübt werden“, erklärt der Student. Mittlerweile hat er schon in acht Stücken mitgewirkt, die zum Teil auch von Mitgliedern selbst geschrieben wurden. „Histani ist mein erstes selbst geschriebenes Stück und ich bin gespannt, wie es so ankommen wird“, erzählt Hibbeler. Schon seit über 20 Jahren besteht das Unikum jetzt. Finanzielle Unterstützung gibt es vom Studentenwerk Oldenburg, welches gerne die Kultur fördert. Insgesamt wirken 60-70 Leute im Unikum, darunter größtenteils Studenten, mit.

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