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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Hubertusmesse in Ohmsteder Kirche

26.10.2016

Ohmstede Die Jägerschaft der Stadt Oldenburg, die ev.-luth. Kirchengemeinde Ohmstede und Pastorin Ines Heinke laden am Samstag, 5. November, um 18 Uhr in die Ohmsteder Kirche zur Hubertus-Messe, einem Dankgottesdienst für Jäger, Reiter und Naturfreunde, ein.

In diesem Jahr übergibt Hans Rieger, nach 35 Jahren, die Leitung der Oldenburger Messe an Ines Köhler (Delmenhorst), die auch die musikalische Ausgestaltung durch die Es-Parforcehörner der Delmenhorster Parforcehornbläser übernommen hat.

Die Tradition der Hubertusmessen nahm in Oldenburg im Jahre 1981 in der Christuskirche mit Pfarrer Hartwig Hinrichs, der selbst Jäger war, ihren Anfang. Zum 18. Male erklingen nun in der Ohmsteder Kirche die seit dem Ende des 18. Jahrhunderts überlieferten Melodien. Sie umfassen die Ordinariumsteile des Gottesdienstes wie Kyrie, Gloria oder Sanctus und haben sich im französisch-belgischen Raum, in dem auch der heilige Hubertus beheimatet war, aus einstimmigen Tonfolgen zu den heutigen vierstimmigen Sätzen entwickelt. Um den 3. November herum, dem Hubertustag, finden in ganz Deutschland seit mehr als 50 Jahren in vielen Orten Hubertus-Messen statt. Sie üben durch den im Kirchenraum sehr eindrucksvollen Klang der großen Natur-Hörner auch auf Nichtjäger eine große Faszination aus, und mahnen darüber hinaus – das wiederum läßt diese Messe durchaus zeitgemäß sein – einen pfleglichen Umgang mit der kostbaren Umwelt an.

Den Gottesdienst in Oldenburg hält Pastorin Ines Heinke. Es empfiehlt sich, pünktlich zu sein. Die Ohmsteder Kirche, eine neugotische Backsteinkirche, die wie in den vergangenen Jahren vom Hegering Oldenburg Nord herbstlich geschmückt wird, ist erfahrungsgemäß zeitig annähernd voll besetzt. Am Ausgang wird für einen wohltätigen Zweck um eine Spende gebeten. Nach der Messe wird bei Fackelschein vor oder bei schlechtem Wetter in der Kirche von den Hegeringen zu einem Umtrunk eingeladen, der mit Musik der Gruppen umrahmt wird.

Unterdessen kündigen Tierschützer ihren Protest gegen die Messe an. Sie wollen von 17 bis 20 Uhr in einer stillen Mahnwache gegen die Hubertusmesse protestieren. „Wir gedenken der Opfer der Jagd, pro Jahr über fünf Millionen Wildtiere, die in Deutschland von nur ca. 350 000 Jägern erschossen und in Fallen gefangen werden sowie ca. 400 000 Katzen und ca. 65 000 Hunde“ heißt es in einer auf Facebook im Internet veröffentlichten Stellungnahme. Und weiter: „Wir wenden uns mit unserem Protest gegen die Jagd, aber vor allem auch gegen eine Kirche, die diesem aus purer Lust am Töten wehrloser Tiere betriebenen Hobby ihren Segen ausspricht und den Sinn der Hubertus-Legende in ihr Gegenteil verkehrt.“

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