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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Premiere: Im Marathon durch die wunderbare Welt der Fantasie

26.10.2015
NWZonline.de NWZonline 2016-08-26T15:47:50Z 280 158

Premiere:
Im Marathon durch die wunderbare Welt der Fantasie

Oldenburg Ins Reich der Fantasie entführten sieben Autoren und Autorinnen am Sonnabend ihre gespannten Zuhörer im Kulturzentrum PFL. Das Leseforum Oldenburg hatte von 15 bis 22 Uhr zum 1. Oldenburger Lese-Marathon eingeladen. Die Gattungen reichten von Krimi und Thriller über Fantasy bis hin zu Lyrik und Sagen.

Hanna Seipelt, die den Marathon auch organisiert hatte, las zum Auftakt „Oldenburg-Geschichten“. Im Ruhestand begann Seipelt, erste Geistergeschichten für ihre Enkelkinder zu schreiben, die auch veröffentlicht wurden. „So bin ich in die Geschichte Oldenburgs eingetaucht“, erzählte sie. Durch ihr Interesse für Sagen entstand dann die Idee, neue Sagen über Oldenburg zu erfinden. Einige dieser Sagen, die beispielsweise ausgedachte Entstehungsgeschichten von der Statue des Ebers in Eversten und dem Brunnen am Lefferseck erzählen, las Hanna Seipelt beim Marathon und begeisterte damit das Publikum. „Die Kurzgeschichten haben mir unglaublich gut gefallen“, schwärmte Zuhörer Ulrich Kuntze. Auch Ilka Silbermann, die ebenfalls das Leseforum besucht, gefiel die Lesung sehr. „Es wurde sehr schön vorgetragen, da kann man noch was lernen“, betonte sie.

Anschließend las Rolf Glöckner aus seinem Roman „Spiegelwelten“, mit dessen Protagonisten bereits zwei weitere Bände erschienen. Die Idee zu dieser Fantasy-Geschichte kam Glöckner, als bei ihm zu Hause ein Spiegel herunterfiel. So entstehen seine Romane meist: „Ich sehe etwas, habe eine Idee und schreibe“, erklärte er. Zurzeit arbeitet er an einem vierten Roman, wieder ein „Fantasy-Krimi“.

Später lasen Eske Kebeck, Elisabeth Drab, Manfred Brüning, Florian Gerlach sowie Axel Berger aus den Gattungen Krimi, Lyrik und Frauenliteratur.

Das Leseforum Oldenburg trifft sich an jedem zweiten Dienstag im Monat im „Mephisto“ (Artillerieweg 56). Jürgen Schmidt gründete es im Februar 2014, um Autoren und Autorinnen aus Oldenburg und Umgebung die Möglichkeit zu geben, sich zu vernetzen und aus ihren Werken und Manuskripten vorzulesen. Dies kommt sehr gut an, mittlerweile stellten bereits 32 Autoren Geschriebenes vor. Im Anschluss an die Lesungen leitete Wolfgang Wulf die Diskussion über das Gehörte. Denn, so Hanna Seipelt: „Denen, die vorlesen, ist konstruktive Kritik und Feedback natürlich wichtig.“


Mehr Infos unter   www.leseforum-oldenburg.de