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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Isern Hinnerk kehrt zurück

05.09.2013
NWZonline.de NWZonline 2015-07-22T12:36:07Z 280 158

Stadtgeschichte:
Isern Hinnerk kehrt zurück

Oldenburg „Isern Hinnerk“ ist nach Oldenburg zurückgekehrt: Im Ersten Weltkrieg sollten Oldenburger Nägel kaufen und sie in die Holzfigur schlagen. Der Erlös der vom DRK organisierten Aktion sollte der Kriegsfürsorge, also den Verletzten, Waisen und Witwen zugute kommen.

„Doch die Oldenburger waren wohl kriegsmüde“, stellten Uwe Meiners, Leiter des Museumsdorfs Cloppenburg, Friedrich Scheele, Leiter des Amtes für Museen und Sammlungen und Kunsthäuser der Stadt Oldenburg, sowie Andreas von Seggern, Leiter des Stadtmuseums, bei der Präsentation des (übersetzt) Eisernen Heinrichs im Stadtmuseum fest. Nur 25 218 Mark kamen bis zum 1. September 1919 zusammen. Aufgestellt wurde der von Bernhard Winter gestiftete Hinnerk am 5. September 1915 neben der Lambertikirche am Marktplatz. Zu Beginn des Ersten Weltkrieges waren noch innerhalb kürzester Zeit 250 000 Mark für einen Sanitätseisenbahnzug gesammelt worden.

In den 20er-Jahren verschwand „Isern Hinnerk“ dann im Magazin des Stadtmuseums, von wo aus er 1968 für eine Ausstellung zum 50. Jahrestag des Weltkrieg-I-Endes ins Museumsdorf Cloppenburg verliehen wurde. Gezeigt wurde sie nicht, doch blieb Hinnerk in Cloppenburg, von wo aus er am Mittwoch die Heimreise antrat. Zu sehen ist Hinnerk ab diesen Donnerstag in der Bernhard-Winter-Stiftung im Stadtmuseum und wird auch im Rahmen der Ausstellung „Sehnsucht nach dem Krieg? Oldenburg 1913“ gezeigt. Er bleibt im Stadtmuseum.

Ähnliche Figuren hatte es in fast allen deutschen Städten gegeben, die größte in Berlin: Den etwa 13 Meter hohen „Eisernen Hindenburg“ an der Siegessäule.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/oldenburg-stadt