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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Jugendliche spielen das gute Leben

02.12.2015

Donnerschwee Was brauche ich für ein gutes Leben? Wie meistere ich den Spagat zwischen Arbeit und Freizeit? Nehme ich Stress in Kauf, um Karriere zu machen? Diese und andere Fragen stellt sich die Klasse 12a der Fachoberschule für Gestaltung in ihrem Theaterprojekt.

Das Stück „Arm ≠ungleich Glücklich?“, das die Gruppe am Donnerstag, 17. Dezember, im Internationalen Jugendprojektehaus (Eingang Schlieffenstraße) auf dem Gelände der ehemaligen Donnerschwee-Kaserne vorstellt, entstand im Rahmen des Werte- und Normen-Unterrichts der Klasse. In drei Tagen Arbeit beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit Texten aus der Theologie, von verschiedenen Philosophen sowie mit antiken Mythen. Als erstes wurde an der politischen und inhaltlichen Ebene des Stückes gearbeitet und an den Texten, später an der szenischen Darstellung.

Durch diese gemeinsamen Erfahrungen wächst die Klasse enger zusammen, man lerne sich besser kennen und es sei „eine unvergessliche Erfahrung“, berichtet die 19-jährige Schülerin Linda Herzog. Diesen Zusammenhalt merkt man der Gruppe an, wenn sie auf der Bühne steht.

In dem selbst geschriebenen Stück geht es um die Frage, was man für ein gutes Leben braucht und ob es überhaupt möglich ist, eine Ausgeglichenheit zwischen dem Glück und dem Stress zu erreichen. Die jungen Leute zwischen 17 und 22 Jahren kennen die Situationen, die sie auf der Bühne darstellen, zu gut. „Für die Jugendlichen ist der Spagat zwischen der Theaterarbeit und der Schule schwierig“, erklärt die Gruppenleiterin und Diplompädagogin Margit Ostern. „Die Schüler sind durch ihre Prüfungen unter Zeitdruck, aber wollen spielen.“

Der größte Teil der Gruppe hat noch keine Theatererfahrung, ist aber sehr ambitioniert. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten gemeinsam am Bühnenbild oder am Text, geben sich gegenseitig Tipps und achten genau auf die Anweisungen der Gruppenleiterinnen Gina Schumm und Margit Ostern. „Durch die Theaterarbeit tauen sie auf, sie finden neue Facetten an sich und verbessern ihre Kommunikation zueinander“, lobt Schumm.

In Zusammenarbeit mit Margit Ostern entstand das Theaterstück als Beitrag zu einem Projekt mit vielen Beteiligten und vielen Themen, wie zum Beispiel Armut und Reichtum. Viel Zeit zum Proben bleibt ihnen nicht mehr, denn die Ergebnisse des Gesamtprojekts werden bereits am Mittwoch, 16. Dezember, ab 19 Uhr unter dem Motto „Was ist ein gutes Leben?“ im Internationalen Jugendprojektehaus vorgestellt. Das Stück der Klasse 12a geht dann einen Abend später ab 19 Uhr über die Bühne.


Mehr Infos unter   www.jugendkulturarbeit.eu 

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