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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

„Kein Gutmenschentum, sondern Gewinn für alle“

18.06.2015

Oldenburg Torsten von Beyme-Wittenbecher räumte gleich mit einem Klischee auf: „Schwule laufen nicht mit Federboas durchs Büro“, sagte der Vorstand des „Völklinger Kreises“ am Mittwoch beim 1. Oldenburger Diversity-Tag im Kulturzentrum PFL vor rund 70 Oldenburger Führungskräften. Diversity ist das englische Wort für Vielfalt.

Zu der Veranstaltung hatte die Stadt Oldenburg in Kooperation mit dem Völklinger Kreis, dem Berufsverband schwuler Führungskräfte, eingeladen. „Eine bunte Stadt ist viel attraktiver als eine graue“, betonte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

„Oldenburg duckt sich nicht weg“, lobte Von Beyme-Wittenbecher die Initiative der Stadt, die in der Unterzeichnung der „Charta der Vielfalt“ gipfelte: Vertreter von zehn Unternehmen und Organisationen – IBS IT & Business School, Oldenburgisches Staatstheater, Oldenburgische Landesbank, Volksbank, Gemeinnützige Werkstätten, Büfa, Expertum, Selam Lebenshilfe, VHS und Auto-Umrüster Intax – unterschrieben das Papier. Intax-Chef Jörg Hatscher entschloss sich spontan, dem Beispiel zu folgen. Die Unterzeichner bekennen sich zu einem Arbeitsumfeld, in dem alle Mitarbeiter unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion, Behinderung, Alter und sexueller Orientierung Wertschätzung erfahren.

Pionier in Sachen Diversity ist der IT-Dienstleiter BTC. Die Tochtergesellschaft der EWE (1612 Mitarbeiter und 201,3 Millionen Euro Jahresumsatz) mit Hauptsitz in Oldenburg hatte sich 2009 als erstes Unternehmen aus der Stadt der „Charta der Vielfalt“ verpflichtet. „Nicht aus Gutmenschentum“, wie Personal- und Finanzvorstand Dirk Thole hervorhob, „sondern aus gesellschaftlicher Verantwortung und betriebswirtschaftlicher Notwendigkeit, um den Fachkräftebedarf zu decken“. „Diversity Management“ sei ein Gewinn für jedes Unternehmen“, so Thole.

„Offenheit am Arbeitsplatz tut gut“, ergänzte Von Beyme-Wittenbecher. Er begrüßte die Absicht der Stadt, auch nächstes Jahr einen Diversity-Tag zu veranstalten, denn „die Einstellung in den Köpfen ändert sich nur langsam.“

Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
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