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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Oldenburger Großveranstaltung: Kibum-Lesungen nur in Schule und Kita

18.08.2020

Oldenburg „Digital und anders!“ – so lautet das Motto der von Stadt und Universität veranstalteten Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse (Kibum), die wie geplant am Samstag, 7. November beginnt.

In weiten Teilen wird sich die 46. Kibum allerdings deutlich von der gewohnten Veranstaltung unterscheiden, denn auch hier zeigen sich die Auswirkungen der Corona-Pandemie: So können die Bücherlandschaft und die Veranstaltungen im Kulturzentrum PFL an der Peterstraße sowie an den weiteren Veranstaltungsorten in diesem Jahr nicht realisiert werden. Um den jungen und erwachsenen Lesern und Leserinnen trotzdem die diesjährigen Neuerwerbungen präsentieren zu können, Fachdidaktik und Wissenschaft einzubinden sowie Autoren-Lesungen anzubieten, wird es 2020 ausnahmsweise ein weitgehend digitales Programm geben.

Auf Live-Lesungen und die Begegnung mit 19 Autorinnen und Autoren können sich zudem Schulen und Kindertagesstätten freuen – sofern es die Corona-Lage im November zulässt. Auch die Kibum-Schirmfrau Kirsten Boie wird versuchen, einen Besuch in Oldenburg zu realisieren.

Live-Lesungen

Die Organisatoren haben im Corona-Jahr 2020 aus der Not eine Tugend gemacht: Die Kibum geht mit ihrem Konzept der Sprach- und Leseförderung aktiv in die Schulen und Kitas. Renommierte Autorinnen und Autoren, Illustratorinnen und Illustratoren sowie Schauspieler können in diesem Jahr für eine kostenfreie Vor-Ort-Lesung digital gebucht werden: Dabei sind etwa Andreas Steinhöfel, Bart Moeyaert, Heinz Janisch oder Luisa Neubauer. Die Kita-Kinder und Schüler können damit in ihren Räumlichkeiten bleiben und die Einrichtungen entscheiden, wie viele Kinder und Jugendliche unter welchen Rahmenbedingungen teilnehmen. 120 Veranstaltungstermine in Kindertagesstätten, Grundschulen und weiterführenden Schulen kann die Kibum vermitteln.

Digitales Angebot

Parallel zu den Live-Lesungen weitet die Kibum das Programm in den virtuellen Raum aus. Die Internetseite www.kibum.de vereint die diesjährige und von Grund auf modernisierte Präsentation der Neuerscheinungen, zahlreiche Videos der Stadtbibliothek mit Autorinnen und Autoren sowie eine breite Auswahl an Videos der Oldenburger Forschungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur (OlFoKi). Die Leser erhalten damit trotz des Wegfalls vieler Präsenz-Angebote einen facettenreichen Einblick in die aktuelle Kinder- und Jugendliteratur.

Angeboten werden beispielsweise virtuelle Leseproben, abwechslungsreiche Online-Lesungen mit Autorinnen und Autoren, Interviews, Video-Buchvorstellungen auch aus literaturwissenschaftlicher Sicht oder die virtuelle Begleitung von Illustratorinnen und Illustratoren.

Details zum diesjährigen Programm sowie zur Buchung der Lesungen in Schulen und Kitas gibt es Ende September. „Kibum 2020: Digital und anders!“ wird gefördert von den beiden Hauptsponsoren, der OLB-Stiftung und der EWE Stiftung sowie von Cewe.


Mehr Infos unter   www.kibum.de 
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