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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Polen-Begegnung startet mit viel Theater

06.09.2017

Oldenburg West-Ost-Dialog: Die Verbindung der deutschen und polnischen Kultur steht im Mittelpunkt an diesem Mittwochabend im Oldenburgischen Staatstheater. Zum Auftakt der Reihe „Polen-Begegnung“ werden Piotr Golema, Leiter des polnischen Generalkonsulats in Hamburg, und Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler im Kleinen Haus die Gäste begrüßen (Restkarten erhältlich).

Mit mehr als 30 Projekten bis zum 2. Dezember präsentiert sich die Kulturszene des östlichen Nachbarn. Einen Vorgeschmack darauf erhalten die Eröffnungsgäste: Elektrisieren will Klarinettist Waclaw Zimpel mit Ausschnitten aus seinem aktuellen Programm „Lines“. Das Theater „Ad Spectatores“ als größtes Privattheater der Stadt Breslau sowie Mitglieder des Oldenburger Ensembles gestalten diesen Abend.

Die fünf Schauspieler „Ad Spectatores“ haben exklusiv für die Eröffnung die Uraufführung „Death City“ im Gepäck und beziehen sich auf den Film Metropolis und die Werke von Pawel Ksiazek, die bis 10. September im BBK (Peterstraße) gezeigt werden.

Eine weitere Ausstellung mit Malerei der Breslauer Künstlerin Beata Rojek wird an diesem Donnerstag ab 18 Uhr im Kunstfoyer am Langenweg (Treuhand Weser-Ems) eröffnet.

Das Casablanca-Kino beteiligt sich mit einer polnischen Filmreihe an den „Begegnungen“. Zum Auftakt wird am Freitag, 8. September, ab 19 Uhr der Dokumentarfilm „Wir sind Juden aus Breslau“ gezeigt, in dem überlebende Jugendliche und deren Schicksal nach 1933 aufgearbeitet werden. Regisseurin Karin Kaper und Projektverantwortliche Maria Luft werden anwesend sein.

„Witaj! Kibum trifft Polen“ – so lautet das Motto der 43. Kinder- und Jugendbuchmesse (Kibum) vom 4. bis zum 14. November. Stadt und Universität laden dazu ein, die polnische Kinder- und Jugendliteratur zu entdecken. Die Schirmherrschaft hat der Kinderbuchautor und -illustrator Janosch übernommen. Er hat polnische Wurzeln und empfindet Oldenburg – wie er sagt – als „zweite Heimat“. Im Kulturzentrum PFL werden wieder 30 000 kleine und große Kibum-Gäste erwartet.

Doch es geht nicht nur um das Thema Kultur, sondern auch um die Wirtschaft. Das moderne Polen zeigt sich überdies in seiner wirtschaftlichen Entwicklung bei einem Expertentag am 27. September in der LzO.

Sabine Schicke stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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