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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Hörspiel: Kinder nehmen eigene CD auf

11.06.2014

Kreyenbrück. „Es war einmal in einem tiefen, dunklen Wald...“ – so beginnt das Hörspiel, aufgenommen von acht Kindern der Kindertagesstätte St. Johannes. „Die Steinsuppe“ handelt vom Fressen und der Angst vor dem Gefressen-Werden.

Innerhalb der letzten drei Monate haben sich acht Kinder einmal wöchentlich getroffen, um – in einem von der Stadt Oldenburg finanzierten Projekt – ein Hörspiel aufzunehmen. In Zusammenarbeit mit dem Musiker Christian Jakober ist eine spannende Geschichte entstanden: Der Wolf, gesprochen vom zehnjährigen Ibo, kehrt zum Abendessen mit den übrigen Tieren ein. Obwohl im Lauf der Geschichte eine Freundschaft neu geschlossen wird, hält das Hörspiel für den Hörer auch die spannenden Momente bereit.

Auf die Idee, dieses kreative Vorhaben im Hort umzusetzen, kam Erzieher Sven Strohschnieder. Über die Fortbildungsangebote der Stadt lernte er Projektleiter und Musiker Christian Jakober kennen.

Zusammen mit einer Gruppe aus acht Kindern im Alter von sieben bis elf Jahren stellten sie die CD zusammen. „Viele der Kinder wussten gar nicht, was genau ein Hörspiel ist“, erzählt Christian Jakober. Umso mehr Begeisterung entwickelten die Kinder – viele von ihnen mit Migrationshintergrund – für dieses Medium. Besonders gefiel den Jungen und Mädchen, dass sie die Geschichte selbst erarbeiten konnten. „Bei einem Projekt wie diesem steht natürlich die Sprache im Vordergrund“, erklärt der Musiker.

Neben diesen Einflussmöglichkeiten und der professionellen Aufnahme waren die Kinder entzückt von den Hintergrundgeräuschen. „Die Geräusche haben wir alle selber gemacht“, erklärt zum Beispiel der achtjährige Herich, der im Hörspiel als ein Huhn zu hören ist. Mit allen möglichen Alltagsgegenständen wurden die Hintergrundgeräusche aufgenommen.

Im Vorfeld wurden die Rollen festgelegt, Ideen für die eigene Interpretation der Geschichte gesammelt und Dialoge ausgedacht. Nach und nach wurde die Geschichte aufgezeichnet und hinterher von Christian Jakober zusammengeschnitten und auf den Tonträger gebrannt.

Neben dem guten Durchhaltevermögen, lobt Erzieher Sven Strohschnieder auch das Gemeinschaftsgefühl der Kinder. „Während es zu Beginn noch sehr wuselig war, wurden die Kinder immer motivierter und haben sich jeden Freitag auf das Projekt gefreut“, erklärt er.

Die zehnjährige Züfiye, die in der Geschichte die Rolle der Sprecherin übernahm, resümiert: „Mir hat gefallen, wie gut wir alle im Team zusammengearbeitet haben.“

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