• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

WELTPREMIERE: Kommissarin hinter Gittern

12.09.2008

OLDENBURG Sie strahlt, sie lacht, sie sieht gut aus. Und das Beste: Schauspielerin Andrea Sawatzki freut sich auch noch, in Oldenburg zu sein. Mit einem Wahnsinns-Lächeln steht sie da in der Halle der Oldenburger Justizvollzugsanstalt, stellt ihr Handy aus und lässt sich von den Fotografen und Kameraleuten bei der Sicherheitskontrolle fotografieren und filmen.

Auch JVA-Chef Gerd Koop freut sich natürlich: Direkt neben dem Tatort-Star steht nämlich der niedersächsische Justizminister Bernd Busemann. Auch er will sich in der JVA die Weltpremiere des Frankfurt-Tatorts „Waffenschwestern“ ansehen.

Bis es soweit ist, müssen Sawatzki, Busemann, Filmfest-Chef Torsten Neumann und natürlich sämtliche Fotografen und Kameraleute noch durch ein paar Sicherheitsschleusen zur offiziellen Filmfest-Spielstätte kommen. Koop nutzt gleich mal die Zeit, um „seine“ JVA zu erklären. Sawatzki ist begeistert, lächelt ihr Wahnsinns-Lächeln, und die Journalisten rennen vorneweg, um das beste Bild zu bekommen.

Die letzte Tür öffnet sich, und dann können auch endlich die Filmfest-Besucher, darunter auch einige Häftlinge, das Lächeln von Andrea Sawatzki bewundern. Koop begrüßt, stellt die „unheimlich bekannte und tolle“ Andrea Sawatzki vor und freut sich, „dass dieser Raum nun schon wieder überquillt“. Nach dem Experiment vor zwei Jahren ist die JVA nun schon zum zweiten Mal offizielle Spielstätte des Internationalen Filmfestes.

Eigentlich haben die Ehrengäste schon in der fünften Reihe Platz genommen, um nach Stau und Sicherheitskontrolle endlich Florian Schwarz’ neuen Tatort zu sehen, aber dann wird Busemann doch noch mal auf die Bühne gebeten. „Keine Angst“, sagt er dort angekommen. „Wir sind ja zum Tatort gucken gekommen.“ Und der Filmfest-Chef will ja auch noch ein paar Worte sagen.

So zum Beispiel, dass „Woodstock“-Regisseur Michael Wadleigh auch schon mal im Gefängnis gedreht hat. „Im New Yersey Prison“, ruft Wadleigh aus. „Und mit Johnny Cash und Bob Dylan“, aus dem Hintergrund.

Dann flimmern schon die ersten Bilder von „Waffenschwestern“ über die Leinwand. Ein Banküberfall. Sawatzki alias Kommissarin Charlotte Sänger kommt ins Bild, diesmal lächelt sie nicht.

Mehr Zeitungsberichte zum Filmfestival finden sich im Internet-Spezial der NWZ unter

www.NWZonline.de/filmfest

NWZTVzeigt Beiträge zum Filmfest und Trailer zu den Festival-Filmen unter

www.NWZonline.de/nwztv

Das Festival-Programm in der JVA

Noch viermal wird die Oldenburger JVA an der Cloppenburger Straße Spielort des 15. Internationalen Filmfestivals.

Am Freitag, 12. September, ist ab 16 Uhr Peter F. Bringmanns „Der Schneemann“ mit Marius Müller-Westernhagen zu sehen. Ab 18 Uhr gibt es die Vorpremiere von Sven Taddickens „Braams – Kein Mord ohne Leiche“ mit Jan Gregor Kemp.

Die Vorpremiere von Götz Spielmanns „Revanche“ mit Johannes Krisch wird am Sonnabend, 13. September ab 16 Uhr gezeigt. Um 18 Uhr startet die Vorpremiere von Matthias Kiefersauers „Baching“ mit Thomas Unger.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.