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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Sanierung: Kriegerdenkmal erhält würdiges Umfeld

12.03.2015

Nadorst An der Wilhelmshavener Straße wird wieder gearbeitet: Im bereits ausgebauten Abschnitt zwischen Eßkamp und Weißenmoorstraße sind die Arbeiter damit beschäftigt, die zum Teil noch unbefestigten Einmündungen fertigzustellen. Zu tun gibt es aber auch an der Wilhelmshavener Straße/Ecke Etzhorner Weg. Dort lässt die Stadtverwaltung den Platz, um das alte Kriegerdenkmal neu zu gestalten. Die dabei anfallenden Kosten von etwa 10 000 Euro sind bereits in den Ausgaben von 1,8 Millionen Euro für den Straßenausbau enthalten.

Der Straßenausbau und die damit verbundene Anpassung der umliegenden Flächen machten es nach Auskunft von Stadtsprecher Reinhard Schenke notwendig, den Platz beziehungsweise die Grünanlage mit dem Kriegerdenkmal umzugestalten. Ziel der Überarbeitung sei, eine „angemessene Würdigung des Ortes“ zu erreichen.

Das Denkmal war 1905 für die Toten des Krieges 1870/71 errichten worden. Der damalige Vorsitzende des Kriegervereins, Schmiedemeister Johann Schumacher, erwarb das Denkmal mit dem mächtigen Adler von einem Leipziger Künstler. Der Adler auf der Spitze hält eine Fahne in den Krallen. Sein Blick ist westwärts gerichtet.

Der Kopf des Adlers war vor 30 Jahren von Unbekannten abgeschlagen worden. Wiederholt wandt sich der Bürgerverein Nadorst-Bürgeresch an die Stadtverwaltung. Weil die Stadt den Adler aber nicht sofort wieder herrichtete, legte der Bürgerverein aus Protest am Volkstrauertag 1985 keinen Kranz am Denkmal nieder – eine Entscheidung, die auch die Zustimmung des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge fand.

Erst im Jahr darauf stellte die Stadt Geld für die Restaurierung zur Verfügung. Im Haushalt war der Posten mit 16 000 DM (8000 Euro) vermerkt. Der Oldenburger Bildhauer Udo Reimann erhielt den Auftrag, den Kopf neu zu gestalten. Reimann, der auch mehrere Brunnenanlagen in der Stadt gestaltete, setzte den neuen Adlerkopf im November 1986 aufs Denkmal.

Nach den Plänen des Fachdienstes Stadtgrün sollen Eiben und Rhododendren um das Kriegerdenkmal gepflanzt werden. Parallel dazu laufen die Arbeiten an den Einmündnungen der Wilhelmshavener Heerstraße (unter anderem in Höhe Weißenmoorstraße) weiter. Voraussichtlich in drei bis vier Wochen sollen die Bereiche fertig sein.

Rainer Dehmer Oldenburg / Redaktion Oldenburg
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