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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Kunstaktion: Künstlerisch dem Herz genähert

08.07.2014

Oldenburg Unter dem Motto „Kunst im Blut“ veranstalteten Kunstschule Klex, Johanniter-Unfall-Hilfe und Johanniter Jugend am Wochenende auf dem Schlossplatz eine generationsübergreifende Mitmachaktion. Im Mittelpunkt stand ein mehr als drei Meter hohes, anatomisches Herz-Modell, das sich mit Ideen und Umsetzung von Kindern und Erwachsenen in ein großes Gesamtkunstwerk verwandeln sollte. Hierfür mussten rund 500 einzelne Quadrate (20 mal 20 Zentimeter) „puzzleartig“ zusammengefügt und dann nummeriert an das Riesenherz geklebt werden.

„Wie soll ich diesen Kreis denn hinkriegen?“, wandte sich Wilfried Barysch vom Vorstand des Regionalverbandes Weser-Ems der Johanniter-Unfall-Hilfe hilfesuchend an Deliane Rohlfs. „Da ist Feinmotorik gefragt“, stellte die Leiterin der Kunstschule Klex fest. Auch GSG-Prokurist Rainer Zietlow versuchte, das Kunstwerk „zu erobern“ und musste feststellen: „Es ist nicht leicht.“ Alle drei wollten mit gutem Beispiel vorangehen und klebten erfolgreich „ihre ersten Werke“ an das künstliche Herz.

Katja Braasch und Daniel Theilen von der Kunstschule unterstützten tatkräftig die Mitmachenden bei der Klebearbeit. Vivien Linke (11): „Das Abpulen der Klebefolien ist ein bisschen schwierig, aber sonst macht es viel Spaß, an diesem Kunstwerk mitzuarbeiten“, sagte die Schülerin und widmete sich schnell wieder ihrer „Pulerei“.

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Auch der Leiter des Johanniter Ordens, Uwe-Jens Kruse, klebte tatkräftig mit. „Diese Symbiose der Johanniter mit der Kunstschule zeugt von einer guten Oldenburger Gemeinschaft im ehrenamtlichen und künstlerischem Bereich“, so Kruse. Susanne Wallmann hatte von der Aktion gehört und war ganz gespannt: „Es ist ein schönes Gefühl, Teil einer Kunstaktion zu sein“, sagte die Oldenburgerin.

Beim Blutdruckmessen der Johanniter stellten Gisela Göhlen und die angehende Krankenschwester Yasmin Richter bei einem 65-jährigen Herrn aus Oldenburg einen Wert von 160/90 fest. „Wir empfehlen Ihnen auf jeden Fall, beim nächsten Hausarztbesuch ihm diesen Wert mitzuteilen“, riet Göhler ihrem „Patienten“ verantwortungsvoll. Beim Kinderschminken der Johanniter Jugend war Vivien Tönjes (7) ganz begeistert von dem „feinen Geschnörkel“ um ihr rechtes Auge. „Sehr schön“, sagte sie stolz und setzte ihre Brille ganz vorsichtig auf. Bobby-Slalom und Hüfburg rundeten das Angebot der Johanniter an die Kinder ab.

Das gestaltete Herz ist demnächst im Foyer der GSG an der Straßburger Straße 8 zu besichtigen.

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