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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

EXPERIMENT: Künstlerisches Arbeiten mit Publikumsbeteiligung

12.12.2009

OLDENBURG Kunst entwickelt sich ... in der Regel im Atelier des Künstlers. Doch es geht auch anders: Sechs Oldenburger Kunststudenten wollen das Publikum teilhaben lassen am Schöpfungsprozess ihrer Arbeiten: Von Montag, 14. Dezember (19 Uhr), bis Freitag, 18. Dezember (19 Uhr), werden sie in der Galerie „Alte Kegelbahn“ an der Universität ganz öffentlich leben und arbeiten. Titel der Schau ist „24“.

„Wir nutzen die Galerie ganz bewusst als Gegenbild zur etablierten Galerie“, sagt Aaron Rahe, der mit Michael Sommer, Carlo Bas Sancho, Kai Leven, Nils Kotulla und Per Thomas das „konzeptuelle Experiment“ wagt. 2007 hatte Rahe mit offenen und Projektausstellungen auf der Kegelbahn begonnen, „um zu sehen, was Studenten der Uni so produzieren“.

Für das Künstlersextett, von dem einige Künstler mit konkreten Ideen in die Galerie gehen und andere spontan auf die Situation vor Ort reagieren wollen, ist „die Präsentation von Arbeiten in einem Museum oft starr. Es gibt dem Betrachter Ruhe, sich in die Werke zu versenken. Gleichzeitig entfernt es die Menschen aber auch weit von der Kunst“.

Es scheint mithin lohnend zu sein, die „Alte Kegelbahn“ in der nächsten Woche mehrfach aufzusuchen. Zunächst können die Entwürfe angesehen werden, dann ist der Arbeitsprozess zu verfolgen, und am Schluss werden die fertigen Arbeiten gezeigt.

Michael Sommer arbeitet mit Per Thomas seit Jahren schon im Team im Bereich Zeichnung, Streetart, Malerei und digitale Kunst; in der nächsten Woche wollen sie zweidimensionale Streetart im dreidimensionalen Raum installieren. Nils Kotulla arbeitet derweil in der Sparte Bildende Kunst, errang in diesem Jahr den zweiten Platz beim Lingener Kulturpreis. Carlo Bas Sancho zeichnet ebenfalls, verbrachte zuletzt ein Semester in den USA.

Mit einem guten Gespür für Farben ausgestattet ist Kai Leven, während sich Aaron Rahe damit beschäftigen will, die Ausdruckskraft der Malerei auf das Gestalten in Tonplastiken zu übertragen.

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