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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Was Inga Rumpf mit Oldenburg und dem „Kuso“ verbindet

18.07.2018
Frage: Frau Rumpf, Sie eröffnen an diesem Mittwoch (19.30 Uhr, Hauptbühne) den 40. Oldenburger Kultursommer auf dem Schlossplatz. Was verbindet Sie mit der Veranstaltung?
Rumpf: Ich bin unglaublich oft in Oldenburg aufgetreten – nicht nur seitdem ich in der Region lebe. Ich habe auch schon in den frühen Jahren meiner Karriere hier gespielt. Ich bin mit Frumpy und Atlantis immer gern hierher gekommen. Aber nicht nur nach Oldenburg, sondern auch in die Umgebung. Ich erinnere mich zum Beispiel gut an ein Konzert 1972 in Varel. In der Kulturetage habe ich zuletzt fast jedes Jahr gespielt – das ist schon fast mein zweites Wohnzimmer.
Frage: Andy Holtz, der musikalische Leiter des Kultursommers, nannte Ihren Auftritt vorab einen „Kontrapunkt“, da er sonst vor allem junge und aufstrebende Künstler sucht...
Rumpf: Ach, ich bin ja noch jung – jung genug jedenfalls. (lacht) Aber vielleicht ist das auch einfach ein Zeichen, dass ich immer gern gesehen bin in Oldenburg. Andy hat bei den Bands eigentlich immer das richtige Händchen.
Frage: Er nannte Sie aber auch einen „regionalen Star“.

Hamburgerin im Oldenburger Land

Inga Rumpf (71) wuchs als Seemannstochter in Hamburg auf und legte anschließend eine beeindruckende Karriere hin. 1965 wurde sie Sängerin der „City Preachers“, später benannte sich die Gruppe in „Frumpy“ um. 1972 entstand die neue Formation Atlantis. Später tourte Rumpf solo und schrieb Songs unter anderem für Tina Turner. Heute lebt sie in der Wesermarsch und ist noch immer eine der bekanntesten Rock-Sängerinnen Deutschlands.

Der Auftritt beim Kultursommer ist nicht der einzige in Oldenburg in diesem Jahr. Am 5. Dezember kommt Inga Rumpf in die Kulturetage – und bringt als Gäste Jean-Jacques Kravetz und Ron Williams mit.

Rumpf: Irgendwie bin ich das inzwischen ja auch. Schließlich lebe ich seit 20 Jahren in der Wesermarsch.
Frage: In die Kulturetage gehen die Leute aber vor allem wegen Ihnen. Auf dem Schlossplatz wird das anders sein – macht es das schwieriger für Sie?
Rumpf: Das wird nicht schwieriger, es wird nur anders. Es werden eben auch viele Leute da sein, die durch Oldenburg bummeln, und die mich vielleicht gar nicht kennen. Aber wenn die Musik ihnen gefällt, dann werden sie stehen bleiben. Und ich hoffe, dass wir ein so ansprechendes Programm haben, dass die Leute gern zuhören, mitmachen und tanzen.
Frage: Macht sich das andere Publikum auch im Programm bemerkbar?
Rumpf: Ich habe natürlich ein paar Perlen dabei aus den Zeiten von Frumpy und Atlantis – das sind unsere Klassiker. Ich habe aber auch ein paar neue Songs dabei. Es wird eine gute Mischung. Ich glaube, da ist eine Menge dabei, was die Leute kennen und gut finden.
Frage: Sie wohnen nicht weit entfernt. Nutzen Sie das, um sich auch andere Bands beim Kultursommer anzuschauen?
Rumpf: Klar! Aber noch habe ich keine Favoriten. Andy Holtz trifft aber eigentlich immer eine sehr gute Auswahl. Station 17 beispielsweise kenne ich aus Hamburg – das ist eine verrückte Band.
Robert Otto-Moog
Redakteur
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2111

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