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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Kurzfilm aus Bremen gewinnt ersten Preis

23.11.2013

Oldenburg Zehn Filme, die bezüglich ihrer Produktionsvoraussetzungen unterschiedlicher nicht hätten sein können, und doch alle etwas gemeinsam hatten: Bei der Verleihung des „Oldenburger Kurzfilmpreises“ im Casablanca griffen die Filmschaffenden vor allem gesellschaftskritische Themen auf. Am Ende siegte der elfminütige Film „Kluge Tiere“ von Jadwiga Nowek-Stopienski aus Bremen, der die Beziehung zwischen Mensch und Schwein zeigt.

Aus 400 Einsendungen schafften es zehn Kurzfilme in die Endrunde. „Wir wollen die Vielfalt zeigen, die sich zwischen Low-Budget (Produktionen, für denen nur ein geringes Budget zur Verfügung steht) und Hochglanz bewegt. Es ist spannend, die unterschiedlichen Filme aufeinander treffen zu lassen“, sagte Christian Wichmann, Vorsitzender des ausrichtenden Vereins „Zwergwerk“. Die Unterschiede bezögen sich nicht auf die Qualität der Inhalte, sondern auf die Qualität der zur Verfügung stehenden technischen Mittel.

Gezeigt wurden etwa Filme über häusliche Gewalt („Blackout“ von Carsten Degenhardt) oder Organhandel („Die Box“ von Sascha Zimmermann). Die Besucher sahen aber auch leichtere Kost, wie einen Animationsfilm und einen Zusammenschnitt vom Freifeld Festival.

Medienkünstlerin Helena Wittmann, Filmemacherin Kerstin Polte und der Oldenburger Künstler Michael Olsen entschieden die Rangfolge der Platzierungen. Preisträgerin Jadwiga Nowek-Stopienski siegte mir einem Film, der humoristisch die Intelligenz des Schweins aufzeigt und die Massentierhaltung in Frage stellt. Nowek-Stopienski selbst ist Vegetarierin.

„Der Film hat uns durch seine dramatische Wendung überzeugt“, so die Jury. Das Preisgeld in Höhe von 600 Euro, gestiftet von der Stadt, wurde mit jeweils 150 Euro auf die beiden zweiten Plätze („Amsel“ von Peter Elser und „Deepika“ von Jaaee Jadhav) und mit 300 Euro auf den ersten Platz verteilt.

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