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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Renaissance- und Barockfest: Lebendige Kulturgeschichte im Schloss

17.10.2016

Oldenburg Bunte Gewänder, Musikgruppen mit historischen Instrumenten und verschiedene Ball- und Bühnentänze: Eine Zeitreise der besonderen Art konnten Besucher am Sonntag im Schlosssaal erleben. Tanzgruppen in historischen Kostümen führten ihre erprobten Gruppentänze auf und luden dazu ein, Tänze aus verschiedenen Jahrhunderten selbst auszuprobieren.

Die Tanzgruppen, die von Tanztherapeutin Iris-Michaela Schmidtmann angeleitet werden, beschäftigen sich mit den Tanzstilen des Barock, der Renaissance und den Regency-Tänzen aus der Zeit von Schriftstellerin Jane Austen. Begleitet wurden die Tänzer und Tänzerinnen von Musikgruppen, die sich auf den Barock und die Renaissance spezialisiert haben.

Die Festivität unter dem Motto „Das Schloss tanzt!“ fand im letzten Jahr zum ersten Mal statt und war mit rund 150 Besuchern ein großer Erfolg. Doris Korte, Museumspädagogin des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte, schätzt vor allem die Altersmischung: „Wir haben viele ältere Leute dabei, aber auch Kinder und Jugendliche“, so Korte. „Die jüngeren Leute interessieren sich oft für Jane Austen und die Regency-Tänze.“

Neben den Tanzgruppen des Landesmuseums gibt es auch einen Kurs zum Thema „Kleidung“, in welchem die Teilnehmer sich über das Anschaffen und Erstellen von historischen Kostümen austauschen können. Viele nähen sich ihre Kostüme selber, was viel Feinarbeit beinhaltet. „Die Frauen erfüllen sich mit den prunkvollen Kleidern einen Mädchentraum“, erzählt Birgit Neuhäuser vom Landesmuseum.

Neben Tanz und Musik soll auch die Kulturgeschichte der Stadt thematisiert werden: „Graf Anton Günther stellt den perfekten Übergang vom Renaissance- zum Barocktanz dar“, beschreibt Schmidtmann. Die Regency-Tänze spannen wiederum den Bogen zu Peter Friedrich Ludwig. Auch die historischen Räume des Schlosses sollen mit lebendiger Kulturgeschichte gefüllt werden. „Im Schloss können wir die kulturhistorischen Aspekte mit der Bewegung verbinden“.

Auch im nächsten Jahr sollen Besucher wieder die Möglichkeit haben, in die Tanzarten von vor rund 300 bis 400 Jahren einzutauchen.

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