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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Letzte Runde für Ostermarkt

03.05.2011

OLDENBURG Dunkle Wolken über dem Frühlingsmarkt: Die Macher des Marktes auf dem Freigelände an der Weser-Ems-Halle sind enttäuscht. Der Schausteller-Vorsitzende Michael Hempen sagte am Montag: „Eins ist klar: Dort brauchen wir es nicht mehr zu machen.“ Standort und Konzept stünden zur Debatte.

Vom Ostersonnabend bis zum 1. Mai luden etwa 60 Geschäfte zum Bummeln ein – mit schwacher Resonanz. Schausteller-Sprecher Helmut Mondorf: „Es war eine Katastrophe, ich denke keine 20 000 Besucher, vielleicht sogar nur 10 000.“ Die Stadtverwaltung hatte 100 000 Besucher erwartet. Michael Hempen: „Die Oldenburger haben ihren Kramermarkt, und da stehen sie voll hinter, das ist klasse. Doch so ein Kirmeskonzept zum Ostermarkt mit zwei Karussells, das läuft nicht.“

Dass die Oldenburger am ersten Frühlingsmarkt-Sonnabend vor allem die Osterfeuer besuchten, „finde ich gut“, sagte Hempen. Auch der „Tanz in den Mai“ am zweiten Ostermarkt-Sonnabend sei als Brauchtumspflege zu begrüßen. Umso mehr müsse nun über Termin und Konzept geredet werden. Fürs kommende Jahr zeichnen sich bereits neue Pläne ab. Hempen: „2012 sind wir zu Ostern in Bad Zwischenahn, am 1. Mai mit einem Angebot aber wieder in Oldenburg.“

Nun sollen Gespräche mit der Stadt folgen. Bereits im Vorfeld hatte es Diskussionen über den Standort in Donnerschwee gegeben. Man sei dort „zu weit weg vom Schuss“, so die Schausteller. Auch Marktmeister Thomas Wenzel hatte erklärt, die Laufkundschaft und diejenigen, die schnell in ihrer Mittagspause mal über den Markt gingen, fehlten eben auf dem Freigelände.

Der Ostermarkt besteht nach Angaben der Schausteller bereits seit 100 Jahren, bis in die 60er-Jahre auf dem Pferdemarkt, dann an der Weser-Ems-Halle, schließlich in der Stadt und seit vier Jahren wegen des ECE-Baus wieder auf dem Freigelände. So hat er aber keine Zukunft mehr, meinen die Schausteller.

Karsten Röhr
Redakteur
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2110

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