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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Monse lebt im Internet weiter

06.10.2015

Oldenburg Die Fleischerei Monse hat und bleibt geschlossen. Der Abriss des Komplexes an der Mottenstraße soll im Februar 2016 beginnen. Und doch geht es mit Monse auf andere Weise weiter. Helge Ehlers-Monse (51) verkauft „Grünkohl & Co.“ jetzt weiter übers Internet, über die Homepage der Fleischerei Monse. Der Oldenburger Fleischer, dessen Würste einen guten Teil des Erfolgs ausgemacht haben, ist der Ex-Schwiegersohn von Eberhard Monse, der das Geschäft 1959 mit seiner Frau Renate gegründet hatte.

Auf Anfrage sagte Ehlers-Monse am Montag: „Ich wollte den Namen des Fleischgeschäfts Monse nicht aussterben lassen, da hänge ich auch dran. Ich bin sehr stolz darauf, was mein Schwiegervater mir freundschaftlich und liebevoll beigebracht hat. Und ich bin sehr gerne Wurstmacher bei Monse gewesen. ,Grünkohl & Co.’ war ja auch da schon genau mein Bereich.“ 24 Jahre lang war er Wurstmacher und Produktionsleiter.

Monse, der sich nach der Schließung wie alle anderen Mitarbeiter eine neue Arbeit suchen musste, ist heute Abteilungsleiter Fleisch beim Großhandel Selgros.

Dass es trotz der Schließung mit dem seit 2009 gegründeten Online-Shop der Fleischerei weiter geht, liegt daran, dass Monse den Wildeshauser Fleischer Andreas Tonn für seine Idee begeistern konnte, im Online-Geschäft zu kooperieren und die Produktionsstätte in Wildeshausen dafür zu nutzen. Ehlers-Monse: „Tonn ist der Betrieb, wo Monse ohnehin immer geschlachtet hat. Wir kaufen bei den Bauern ein und schlachten selbst.“ In seiner Freizeit steht der Fleischer also jetzt in der Produktion in Wildeshausen und macht seine Würste. Neben Monse-Pinkel, -Kochwurst, -Kohlwurst und -Kasseler gibt es auch den Grünkohl wieder „nach Original Monse-Familienrezept“. Andere Online-Produkte wie Wiener Würstchen, Erbsen-, Gulasch- und Hühnersuppe kommen von Tonn. Immer dienstags, mittwochs und donnerstags gehen Monses Grünkohl und Räucherwaren in die Post.

Weitere Veränderungen:
Eröffnet haben Barbara und Adrian Grzeschik das „Café Oldenburg“ an der Gaststraße im ehemaligen Cupcake-Café „Little Luckies“. Neben Frühstück, kleiner Mittagskarte und selbst gebackenen Kuchen und Torten gibt es auch Einrichtungsgegenstände. An den Advents-Sonnabenden gibt es im Garten Glühwein und eine Adventsausstellung.
Geschlossen hat an der Mottenstraße/Kurwickstraße das „Zone 3“ (früher „Malör“).

Karsten Röhr Redakteur / Redaktion Oldenburg
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