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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Alte Oldenburger Limonadenfabrik Wird Spielstätte: Statt Limonade sprudeln Dialoge

26.08.2017

Oldenburg Pavel Möller-Lück kann es nicht abwarten. Mit seinem Ensemble hat er die Baustelle in der Limonadenfabrik längst in Beschlag genommen und lässt sich auch vom Lärm der Handwerker nicht stören.

Noch wird eifrig gesägt, gehämmert, gebohrt und tapeziert, doch schon Ende November soll die neue Bühne neben dem Theater Laboratorium eröffnet und ab Dezember dann dauerhaft bespielt werden. Am 3. Februar 2018 wird hier die erste hauseigene Produktion Premiere feiern: „Und auch so bitterkalt“ lautet der Titel – gespielt von Esther Vorwerk.

„Bis dahin gibt’s aber noch ein bisschen was zu tun“, lacht Christoph Bliefernicht, der in doppelter Funktion als ausführender Architekt und guter Freund des Hauses die ehemalige Abfüllanlage der legendären Marke „Krystalla“ zu einem Schmuckstück umgebaut hat. Der Oldenburger zeichnete für die Sanierung des Laboratoriums vor knapp zehn Jahren verantwortlich.

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Limonadenfabrik

Karten für die Vorstellungen sind ab sofort zu buchen. Termine und Kartenverkauf:

    www.theater-laboratorium.org/limonadenfabrik-programm.html

Unter der Regie von Pavel Möller-Lück und Barbara Schmitz-Lenders finden bereits jetzt junge Schauspieler eine Bühne – und vorübergehend ein Zuhause. Im Dachgeschoss des 1927 errichteten Gebäudes wurde eine kleine Wohnung für Gastschauspieler eingerichtet.

Innerhalb von drei Jahren wurde die Limonadenfabrik, die als solche 1965 geschlossen wurde und danach dem Evangelischen Krankenhaus als Lager diente, komplett umgebaut. Auch um die Eigenständigkeit der neuen Spielstätte zu demonstrieren, befindet sich der Eingang zur Limonadenfabrik am Steinweg, also rückwärtig zum Theater Laboratorium an der Kleinen Straße.

Hier wie dort fällt der Blick auf das einladende Portal: Bei der Limonadenfabrik ist schon die Metallfalttür einer vergangenen Werkstatt beeindruckend. Und im Inneren geht die Zeitreise weiter: Alte Waschbecken und Industrielampen, Schilder und Haken aus dem Kontor, Tholix-Stühle und Bistrotische aus Südfrankreich – alles zusammengesammelt, gespendet oder kostengünstig erworben. „Pavel hält überall und immer Augen und Ohren offen“, sagt der umtriebige Bliefernicht. „Wie beim Laboratorium werden die Arbeiten davon getragen, dass wir wissen, was hier Großartiges für Oldenburg entsteht. Wir sind alle verliebt in die Limonadenfabrik.“

Oliver Schulz Leitender Redakteur / Redaktion Kultur/Medien
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