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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Künstler-Atelier: „Martha“ am Hackenweg ist geheizter Glücksfall

17.05.2014

Oldenburg Ein Ort, an dem man sich trifft, wo Kreativität stattfindet: So hat eine Besucherin das Atelier Martha beschrieben – „genau das ist es, was unser Atelier auszeichnen soll“, finden Petra Jaschinski und Theo Haasche, Mitbegründer der Künstlerwerkstatt am Hackenweg 33. Seit dem Frühjahr 2004 wird im Gebäude auf dem Hinterhof eines – passend – Farbengroßhandels nun schon gemalt und gezeichnet, höchste Zeit also für ein Jubiläum. Mit einem Wochenende der offenen Tür wird am 31. Mai und 1. Juni das „Zehnjährige“ gefeiert.

Was einst aus den Ruinen der zerstrittenen Künstlergruppe Weitz erwuchs, hat Standfestigkeit bewiesen. „Mich überrascht das nicht“, meint Haasche (58). „Was wir machen, ziehen wir auch durch, und zwar ernsthaft.“ Zusammen mit Andra Benar und Martina Breuker suchten Haasche und Jaschinski damals einen neuen Platz, wo ein gemeinsames Arbeiten möglich war. „Es ist nicht einfach, in Oldenburg so etwas zu finden“, sagt Petra Jaschinski (43). „Es werden hier viele alte Hallen abgerissen; die Orte, wo Kunst stattfinden kann, werden dadurch immer rarer.“

Dass das Atelier Martha seit nunmehr zehn Jahren am selben Ort residiert, empfinden die beiden verbliebenen Gründer darum als Glück. „Das Atelier ist mir künstlerische Heimat geworden, bietet mir Erdung“, betont Jaschinski. Haasche ergänzt ganz pragmatisch: „Außerdem ist die Heizung gut. Das ist in solchen Räumen nicht selbstverständlich.“

23 Künstler haben seit der Gründung die Vorzüge Marthas genossen, derzeit gehören sieben Leute der Ateliergemeinschaft an: Rike Janßen, Daniel Farin, Sandra Hoyer, Nils Kotulla und Jens Springhorn sowie die beiden Gründer. Alle frönen dem Bereich Malerei; mal figürlich, mal gegenständlich, abstrakt oder experimentell. Aber auch Illustrationen und Radierungen entstehen hier. „Nur Bildhauerei wollten wir nicht so gern – wegen des Staubs“, merkt Haasche an. Schließlich fänden am Hackenweg auch Mal- und Zeichenkurse statt.

Das Gemeinschaftsatelier als Ort des gegenseitigen Austausches und der künstlerischen Anregung – das alles soll „Martha“ sein. „Eine gute Atmosphäre ist wichtig, um ein angenehmes Zusammensein im künstlerischen Prozess zu erreichen“, sagen die beiden und verweisen durchaus stolz darauf, dass ihr Atelier mittlerweile als eines der aktivsten in Oldenburg gilt. Was nicht nur an den regelmäßigen Kohlfahrten liegt …

Das Wochenende der offenen Tür am Hackenweg 33 findet am 31. Mai (ab 14 Uhr) und am 1. Juni (11 bis 18 Uhr) mit viel Kunst und Informationen im und vor dem Atelier statt. Am Sonnabend gibt es zudem ab 20 Uhr ein Akustikkonzert mit der Gruppe Stoff.

Klaus Fricke
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