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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Verkehr: Mini-Club feiert runden Geburtstag

06.08.2016

Haarentor /Bösel Wurde der Minirock, wie allgemein angenommen, tatsächlich von Mary Quant entworfen? Die Meinungen der Gelehrten gehen da weit auseinander. Vielleicht war es auch Sir Alec Issigonis, der Entwickler des Austin Mini, der am 18. August 1959 auf den Markt kam und sich bis zu seinem Produktionsende im Jahr 2000 knapp 5,5 Millionen Mal verkaufte. Der Mini war und ist ein revolutionärer und origineller Kleinwagen, der sich unter seinen Fans auch heute noch größter Beliebtheit erfreut, so auch in Oldenburg und Umgebung.

Sieben Frauen und Männer

Es waren sieben Männer und Frauen aus Oldenburg, Rastede und Wiefelstede, die am 11. Oktober 1976 den Mini-Club Oldenburg gründeten und ins Vereinsregister des Amtsgerichts Oldenburg eintragen ließen. Zum Zweck des Vereins hieß es in der Satzung, er soll „die regionale Bevölkerung für dieses Fahrzeug begeistern und unter den Mitgliedern geselligen Umgang fördern“. Den Vereinszweck hält der Mini-Club im 40. Jahr seines Bestehens hoch, wenn auch mit weit weniger Mitgliedern als noch im Jahr nach seiner Gründung, als 60 Namen das Mitgliederverzeichnis des Vereins zierten.

Dr. Peter Brummund, Minifahrer seit 1974 und einziges bis heute im Club verbliebenes Gründungsmitglied, initiierte mit der Gründung des Mini Clubs Oldenburg aus seinen persönlichen Erfahrungen mit dem desolaten Austin- und Morris-Händlernetz in Deutschland einen Selbsthilfeverein für Leute mit Vorliebe für den Mini, aber knappem Budget. Nur indem eine clubeigene Werkstatt in einem alten Heuschober in Aschhausen errichtet und unter Clubregie eine eigene Ersatzteilversorgung aufgebaut wurde, weil es vor Ort nichts gab, konnten sich die minibegeisterten Mitglieder, die oftmals nur Schüler, Studenten oder Auszubildende waren, mit ihren Minis „über Wasser halten“.

Ersatzteile Problem

Die Probleme mit der Beschaffung einstmals teurer und seltener Ersatzteile sowie Zubehör für zum Teil 40 Jahre alte und ältere Exoten unter den Minis (Cooper S, Riley Elf, Wolseley Hornet, Mini Clubman Estate, Mini Pickup, Mini Van, Mini Moke, Innocenti Cooper u.v.a.) sind selbst seit dem Produktionsende (im Jahr 2000) „Schnee von gestern“. Mit Hilfe der British Motor Heritage Limited (www.bmh-ltd.com/mini.htm) und einer erstaunlichen Zahl von Nachbauten lässt sich heute noch beinahe jeder Motor, jede Karosse, jedes Reparaturblech und jedes Ersatzteil beschaffen.

Die Fähigkeit und das Talent einzelner Mitglieder des Mini Clubs Oldenburg, aus ureigenstem und dem Interesse Gleichgesinnter eine funktionsfähige Cluborganisation mit Ersatzteil-Versorgung zu machen, führte im Laufe der Jahre dazu, dass sich der Schwerpunkt des Vereinslebens im Mini-Club Oldenburg auf den geselligen Teil verlagerte: regelmäßige Zusammenkünfte (an jedem dritten Montag im Monat ab 20 Uhr im „Mephisto“, Haarentor, Schützenweg), Teilnahme an nationalen und internationalen Mini-Meetings (IMM), Orientierungsfahrten, Kontaktpflege zu anderen Mini-Clubs, Erfahrungsaustausch und lockere, aber auch ernsthafte „Benzingespräche“.

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