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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Mit Herzblut und Kennerblick

12.09.2009

Die Mitglieder der internationalen Jury können sich sehen lassen – und mit ihrem Fachwissen und ihren Erfahrungen den diesjährigen Preisträger bestimmen. Der mit 8000 Euro dotierte Preis wird erstmals aufgeteilt zwischen Regisseur und Verleih. Damit möchte das Filmfest Oldenburg einen Beitrag zur Bereicherung der deutschen Filmlandschaft leisten und unabhängige, herausragende Filme fördern. Zu den Jurymitgliedern zählen Chris Gore, Sylvia Caminer, Buddy Giovinazzo, Patrick Cassavetti, und Aida LiPera.

Sylvia Caminer konnte die Emmy-Preisträgerin bereits viele Anerkennungen in den Bereichen Theater, Film und Fernsehen einheimsen. Als Eigentümerin und Präsidentin von DolGer Films (Florida und New York), ist Sylvia Caminer auf der ganzen Welt unterwegs. Den Emmy erhielt sie für die Leitung des bekannten Reisesenders „Great Hotels“. Viele sehenswerte Dokumentationen aus aller Welt sind auf Sylvia Caminers Engagement zurückzuführen, aber auch Spielfilme wie „Love ’n Dancing“, „Order Redemption“, „Doorman“ oder „Aftermath“.

Chris Gore ist ein Autor, Filmemacher und eine Persönlichkeit im Fernsehen. Bereits als Teenager gründete Chris Gore den legendären Film Threat, der zum Fanmagazin wurde. Als Autor hat er drei Bücher geschrieben, einschließlich „The Ultimate Film Festival Survival Guide“. Seine eigene Filmkarriere im Independence-Bereich startete er mit „Red“ mit Lawrence Tierny aus „Reservoir Dogs“ von Quentin Tarantino. Chris Gore wurde vom Magazin „Film Festival Today“ als eine der 25 einflussreichsten Persönlichkeiten des Independent-Films benannt.

Buddy Giovinazzo 1985 machte sich der amerikanische Autor und Regisseur mit „Combat Shock“ einen Namen. Der Streifen über den Verfall eines Vietnamveteranen mixte drastische Splatterelemente und gnadenlosen Realismus und erlangte so Kultstatus in der Underground-Szene. Es folgten Musik-Videos, Kurzfilme und Drehbücher. Angebote aus Hollywood lehnte er ab. 1985 bis 1995 lehrte Giovinazzo als Filmdozent an der School of Visual Arts in Manhattan und an der City University of New York. 1996 erschien „No Way Home“ mit Tim Roth. Sein erstes Buch veröffentlicht er 1995.

Ein Stipendium brachte den 1960 auf Staten Island geborenen Giovinazzo dann 1998 nach Berlin. Seit 2003 dreht er Folgen für TV-Serien wie Tatort oder Polizeiruf 110 und veröffentlicht Romane sowie Novellen.

Sein Film „Life Is Hot In Cracktown“ ist auf dem diesjährigen Filmfest Oldenburg zu sehen, ebenso wie seine aktuelle TV-Produktion „Platt gemacht“ mit einem Gastauftritt von Udo Kier.

Patrick Cassavetti Als Produzent hat er mit Filmemachern wie Alan Clarke, Neil Jordan, John Boorman und Terry Gilliam zusammen gearbeitet und Filme wie „Brazil“, „Mona Lisa“, „Waterland“, „Fear and Loathing in Las Vegas“, „Emma“ oder Patrice Cheareaus „Intimacy“ produziert. Er ist Mitinhaber der Londoner Produktionsfirma Greenpoint Films. Zurzeit arbeitet er an der Verfilmung von „Being Dead“ von Jim Crace.

Aida LiPera ist gebürtige New Yorkerin und arbeitet für die Firma Visit Films in New York, welche Independentfilme produziert und verkauft. Li Pera hat fünf Jahre in Großbritannien gelebt, wo sie an der University of Edinburgh einen Master im Fach European Film Studies erwarb. In Edinburgh arbeitete sie in der Programmleitung und als Koordinatorin für Vorführungen und die Filmindustrie. Im September 2007 leitete Aida LiPera die Jury beim MusicXine International Film Contest in Finnland. In den USA wirkte sie auch bei anderen Festivals mit.

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