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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

FILMFEST: Mit Zigarre zum eigenen Stern

13.09.2008

OLDENBURG Es ist der zweite Stern auf dem Oldenburger „Walk of Fame“. Der 73-jährige Seymour Cassel gab sich bei der Ehrung ganz locker.

Von Patrick Buck

Oldenburg – Für eine Ruhmes-Meile ist der „Walk of Fame“ vor der OLB-Zentrale in der Gottorpstraße noch zu kurz. Doch seit Freitagmittag kann man immerhin schon ein paar Schritte mehr laufen: Schauspieler Seymour Cassel enthüllte seinen Stern.

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Cassel ist der zweite Prominente, dem zu Ehren der Name in Stein verewigt wurde. Er folgt Stacy Keach, der im vergangenen Jahr den Beginn einer kommenden Tradition einläutete. „Stacy und ich passen hier gut zusammen“, sagt Cassel. „Wir haben ungefähr zur selben Zeit angefangen, haben erst Theater gespielt und später im Fernsehen und beim Film gearbeitet.“

Cassel begann seine Schauspiel-Karriere Ende der 50er Jahre. Einen seiner größten Erfolge hatte der US-Amerikaner 1968, als er für seine Rolle in „Gesichter“ für den Oscar nominiert wurde. Vielen ist er bekannt aus dem Streifen „Ein unmoralisches Angebot“, in dem er den Chauffeur und Vertrauten von Hauptdarsteller Robert Redford mimt. Bis heute hat der 73-Jährige in dutzenden Produktionen für Kino und Fernsehen mitgewirkt und hält bisher nichts vom Ruhestand. Beim Filmfest ist er in zwei neuen Filmen, „Big Heart City“ und „Reach for Me“, zu sehen.

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Die Auszeichnung aus Oldenburg freut Cassel, er setzt sich sofort neben seinen Stern und zieht zufrieden an seiner Zigarre. „Es war eine Überraschung für mich. Ich dachte erst, ich müsste meine Hände oder Füße in Zement drücken. Aber einfach der Name, das ist toll.“

Der Schauspieler gibt sich ganz locker, scherzt und sorgt für Lacher. Für Filmfest-Chef Torsten Neumann ist das auch ein Zeichen dafür, den Richtigen zu ehren. „Wir verewigen hier keine Stars, wir verewigen Schauspieler“, erklärt er und freut sich, dass der Oldenburger „Walk of Fame“ langsam wächst. „Man sieht jetzt, wo es mal hingehen soll.“

Seymour Cassel gibt währenddessen Dr. Peter Schinzing und dessen OLB-Vorstandskollegen ein Autogramm und scherzt: „Vielen Dank für den Kredit“ – und hat die Lacher gleich wieder auf seiner Seite.

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