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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

THEATER: Musical vom Sein und Schein

19.02.2008

KREYENBRÜCK Das Jugendtheater Rollentausch der Freizeitstätte Kreyenbrück erarbeitet zurzeit zusammen mit Schülerinnen und Schülern der Hauptschule Kreyenbrück und Studierenden des Fachbereiches Musik der Carl-von-Ossietzky-Universität ein Jugendmusical zum Thema Casting-Shows. Am vergangenen Wochenende traf man sich zu den ersten Proben. Aufgeführt werden soll das Musical im Juni in der Aula der Universität, danach folgen Auftritte in Oldenburger Schulen und in Kreyenbrück.

Die Organisationsleitung liegt bei der Theaterpädagogin Ute Bommersheim. Die künstlerische Leitung haben Jörg Kowollik (Regisseur und Theaterpädagoge) und Christiane Abt vom Institut für Musik der Universität. Die Tänzerin Antje Rose ist für den Bereich Tanz verantwortlich. Die Studierenden und der Musiker Christian Jakober leiten den Bereich Musik.

Gezeigt werden soll das Leben hinter den Kulissen der Selbstinszenierungen, die in der medialisierten Welt eine immer wichtigere und ungeheuer weitreichende Rolle spielen. Mode, Essen, die eigene Figur oder Begriffe wie zum Beispiel der Body-Mass-Index spielen im Leben und der Kommunikation der Jugendlichen eine sehr wichtige Rolle. Äußerlichkeiten werden zu Inhalten, Zubehör wird zum Eigentlichen. Gleichzeitig sind diese Selbstinszenierungen Ausdruck der Suche nach sich selbst, der drängenden und zuweilen quälenden Frage: „Wer bin ich eigentlich?“.

Dem faszinierenden und facettenreichen Oszillieren zwischen Sein und Schein geht das Projekt nach. Die Jugendlichen erhalten die Möglichkeit, mit Mitteln des Theaters, der Musik und des Tanzes ihren Erfahrungen nachzuspüren und Wünsche zu formulieren. Auf der Schablone einer „ultimativen Casting-Show“ werden diese in Szene gesetzt. Die unterschiedlichsten Typen können sich dort treffen. Der muskelgestählte sonnenstudiogebräunte Anwärter einer Boxshow, das Girly, das auf einen Platz in einer Fernsehserie hofft und andere Charaktere. Das Musical befasst sich damit, wie der Einzelne versucht, besonders zu sein, damit er für die Show genommen wird.

Gefördert wird das Projekt bisher durch die Oldenburgische Landschaft, die EWE Stiftung, den Präventionsrat der Stadt Oldenburg und durch den Verein Jugendkulturarbeit.

Gezeigt werden soll

das Leben hinter den

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