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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Muttersöhnchen mit Macken

02.02.2007

OLDENBURG Thomas Willberger führt Regie. Zwei Profis und drei Amateure der August-Hinrichs-Bühne spielen gemeinsam.

Von Simone Wiegand OLDENBURG - Der in Hamburg lebende norwegische Autor Ingvar Ambjørnsen jobbte einst als Pfleger in einer psychiatrischen Klinik. Das ist lange her und war bevor seine Romanfolge über den liebenswerten Sonderling „Elling“, der ein bisschen neben der Spur ist, Furore machte. Nun kommt die skurrile Geschichte des ängstlichen Muttersöhnchens Elling ins Oldenburgische Staatstheater. Das Besondere: Elling spricht erstmals Platt.

Ebenso wie sein Freund „Kai-Uwe“, mit dem sich Elling eine Wohnung teilt. Beide kennen sich aus der Psychiatrie, die Regisseur Thomas Willberger mit dem Landeskrankenhaus in Wehnen regional verankert. Wiedererkennen dürften ortskundige Zuschauer auch gewisse Lokalitäten sowie Personen aus Oldenburg, die der Regisseur mit Witz eingewoben hat.

Die Erfolgsgeschichte von „Elling“ ist lang. Auf die Romane folgten Theaterfassung und Verfilmung. Seit der deutschen Erstaufführung 2003 am Schmidts Tivoli in Hamburg wird die rührend witzige Wiedereingliederung Ellings ins normale Leben landauf landab gespielt. „In jeder Phase hat das Stück etwas Liebenswertes“, beschreibt Regisseur Willberger die Stimmung: „Es ist wahnsinnig witzig.“

Neben den drei Amateuren der August-Hinrichs-Bühne (Silke Freese, Karin Haan, Michael Meine), hat das Staatstheater zwei Profis engagiert. Helge van Hove, gebürtiger Emdener und Wahl-Leipziger spielt den zurückhaltenden Elling. Harald Maack aus Hamburg ist sein verschrobener, von Sex besessener Freund Kai-Uwe. Maack ist derzeit in der Vorabendserie „Notruf Hafenkante“ als Jörn „Wolle“ Wollenberger zu sehen (donnerstags im ZDF ab 19.25 Uhr).

Für die Bühne zeichnet Steffen Lebjedzinski verantwortlich. Statt realer Wohnung hat er eine Art zarten Kokon geschaffen, ein fragiles Etwas, in das beizeiten die Außenwelt einbricht.

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