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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Stadtteilfeste bringen alle auf die Beine

02.07.2019

Nadorst /Ofenerdiek /Osternburg Das Wetter war überall vom Feinsten. Die Organisatoren hatten hier wie dort alles für das große Vergnügen vorbereitet. Und wie kam das Programm an? Wie vergnügt wurde in den Stadtteilen gefeiert? Na so:

Hugo-Straßenfest

Hoch zufrieden mit dem Verlauf des Hugo-Straßenfestes ist Hilbert Schoe. Der Vorsitzende des Vereins Handel und Gewerbe Ofenerdiek (Hugo) zieht eine rundum positive Bilanz der Großveranstaltung am Sonntag. „Es war proppenvoll, toll, was da wieder entstanden ist“, freut sich Schoe, der mit seinen Vorstandskollegen und einem Team ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer den Tag vorbereitet hat. Das Ziel, Bürgern, Vereinen und Dienstleistern eine Plattform zu bieten, die sie selbst bespielen können, sei aufgegangen. „Ofenerdiek präsentiert sich an diesem Tag von einer sehr positiven Seite. Es zeigt sich einmal mehr, wie wichtig gute Kontakte und Gespräche für einen Stadtteil sind.“

Dankbar ist Schoe für die gute Zusammenarbeit mit den Besitzern und Mietern des alten Ofenerdieker Bahnhofs. Dort hatte ein Brand kurz vor dem Fest erheblichen Schaden angerichtet. „Davon hing unsere komplette Energieversorgung ab“, berichtet Schoe. Nach zahlreichen Telefonaten und einer Besprechung sei es am Freitag gelungen, den Energieanschluss wieder herzustellen.

Das Straßenfest gibt es seit vielen Jahren. 2012 hatte der Vorstand entschieden, das bis dahin kleiner gehaltene Fest auszubauen. „Wir hatten festgestellt, dass wir die Straße sperren müssen; auf den Bürgersteigen war es einfach zu eng geworden. Das neue Konzept ist daraufhin super eingeschlagen.“ Für nächstes Jahr will „Hugo“ weiter am Erfolgskonzept feilen. „Der Stadtteil Ofenerdiek feiert 2020 seinen 100. Geburtstag. Erste Gespräche, wie wir das diesjährige Fest noch toppen können, laufen schon.“

Stadtteilfest Nord-Ost

Wie man spontan eine Brücke baut, die sogar tragfähig ist, zeigte sich am Samstag beim Stadtteilfest Nord-Ost schon gleich zu Anfang. Da wurde ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert, bei dem es nicht nur um symbolische Brücken ging. Nein, Pastor Christoph Fasse, Pastorin Birgit Pflugrad (beide Ev. Kirchengemeinde Ohmstede) und Pastor Jan Kröger (kath. St.-Marien-Kirche) auf der Bühne bekamen von Jung und Alt Bretter angereicht, um diese zu verbinden. Wörter wie Mut, Engagement, Geborgenheit und Vertrauen waren auf das Holz geschrieben worden. Zusammengesetzt wurde daraus eine Brücke, über die dann ein Kind gehen konnte.

„Der Flötenteich verbindet": So lautete auch das Motto dieses ersten gemeinsamen Sommerfestes der Stadtteile Nord-Ost (Ohmstede, Nadorst, Etzhorn und Donnerschwee). Diese Zusammengehörigkeit hob Oberbürgermeister Jürgen Krogmann in seiner Eröffnungsansprache hervor. Danach zeigte sich ganz praktisch, dass der Flötenteich keine trennende Wirkung hat. Auf den Wiesen waren Mitmachstationen und Infostände aufgebaut. Das Regionale Umweltzentrum beispielsweise verhalf jedem dazu, mal ein Forscher zu sein. Es wurden Kescher ausgeteilt, mit denen Insekten schnell gefangen waren. Mit Hilfe von Lupen und Fachleuten wurden deren Art bestimmt.

Einfach nur zugucken konnte man bei Tanz-Vorführungen von Grundschulkindern genauso wie Artistik vom Profi. Oder Schnäppchen ergattern auf dem Flohmarkt entlang des Weges. Viele verschiedene Einrichtungen, Schulen und Vereine aus dem Quartier zeigten ihre Verbundenheit.

Fest Osternburg

Gutes Wetter, entspannte Stimmung: Das 22. Stadtteilfest in Osternburg, auf dem Außengelände der Freizeitstätte Kampstraße war wieder ein Fest der Begegnung. So gemischt wie die Stände der Einrichtungen, Initiativen und Vereine, waren auch die Besucher. Junge und alte Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Religionen, mit und ohne Handicap verbrachten miteinander einen abwechslungsreichen Nachmittag. Für die Kinder gab es viele Spielangebote. Für das leibliche Wohl war mit orientalischen Spezialitäten, Eis, Bratwurst, Kaffee und Kuchen gesorgt. Der Punkerplatz bot vegane Leckereien an. Die Zuckerwattemaschine versagte leider ihren Dienst.

Das vom Jugendkulturzentrum „Cadillac“ präsentierte Programm begeisterte wieder die Besucher. Ein ungeplantes weiteres Highlight waren zwei Grundschülerinnen, die spontan den Mut aufbrachten, einen Auftritt mit mehreren Stücken zu präsentieren. Dabei waren sie nicht nur textsicher, sondern zeigten ein hohes stimmliches Können. Das Publikum war begeistert. Ulli Bohle vom „Cadillac“ moderierte diesen abwechslungsreichen musikalischen Nachmittag mit viel Witz und Humor.

Auch die Seniorengruppe der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde war mit 30 Personen vertreten. Pünktlich um 15 Uhr standen sie in der Freizeitstätte am reichgedeckten Kuchen- und Tortenbüffet und wählten ihre Favoriten. Mit heißem Kaffee und Gebäck gestärkt lauschten sie im „Bürgergarten“ einem Auftritt der Flötengruppe der Kirchengemeinde. Am Abend wurde ein buntes musikalische Programm mit Singersongwriter, Hip-Hop, Swing und Jazz geboten. „Das Stadtteilfest war wieder ein schönes, entspanntes Fest von Bürgern für die Bürger“, war man sich einig.

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