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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Neubau im Norden – Verkauf im Süden

31.01.2017

Diedrichsfeld St. Marien sieht sich wie vielerorts bei Mitgliederzahlen und Steuereinnahmen im Sinkflug. Wie alle Pfarreien im Bistum Münster hat St. Marien mit den Kirchorten St. Christopherus am Brookweg und St. Bonifatius am Brahmkamp in den vergangenen zwei Jahren einen sogenannten Pastoralplan entwickelt. Er bietet eine Bestandsaufnahme der Arbeit und setzt Schwerpunkte. Im Dezember wurde er mit großer Mehrheit vom Pfarreirat beschlossen.

Pfarrer Jan Kröger, die Vorsitzende des Pfarreirats Doris Tranel, sowie Irmgard Weimann und Klaus Büscher vom Kirchenausschuss werden beim Pressegespräch nicht müde, auf die vielen kleineren und größeren Projekte hinzuweisen. Der monatliche Gottesdienst in englischer Sprache für den wachsenden Anteil philippinischer und vietnamesischer Mitglieder, die Bekanntgabe eines Predigtplans und vieles mehr.

Dennoch – vor allem ein Vorhaben hat eine Diskussion innerhalb der Pfarrei ausgelöst: die Schließung des Kirchstandortes St. Bonifatius. Das 1960 errichtete Gotteshaus soll im Dezember 2018 profaniert, das heißt für liturgische Feiern außer Dienst gestellt werden. Was mit dem Gebäude passiert, ist noch nicht entschieden. Die Weichen für den Verkauf des Areals sind gestellt.

Irmgard Weimann betont, die Trennung von St. Bonifatius – der Kindergarten ist nicht betroffen – falle allen schwer. Aber angesichts der Kosten, der baulichen Mängel und der Nutzerzahlen seien Investitionen nicht sinnvoll.

Und: Gleichzeitig entstehe Neues. Hinter St. Christopherus, auf dem Fliegerhorst-Gelände, ist der Bau eines neuen Pfarrheims und einer Kindertagesstätte geplant. Durch den neuen Stadtteil, der hier entsteht, erwartet Pfarrer Kröger neue Aufgaben für die Pfarrei – und denen wolle man sich stellen.

Für Mitte Februar steht eine Ideenwerkstatt der Nutzergruppen an; Wünsche zur Gestaltung des Pfarrzentrum werden gesammelt. Mit der Stadt steht die Pfarrei im Gespräch über den Bau einer Kindertagesstätte. Der Finanzdirektor des Offizialats, Michael gr. Hackmann, war vor Ort, um die Finanzierung zu besprechen. „Wenn alles läuft, könnten die Pläne bis Ende des Jahres vorliegen“, rechnet Pfarrer Kröger. Irmgard Weimann weiß, dass die rückläufigen Zahlen die Stimmung drücken. „Deshalb ist es wichtig, dass wir uns Ziele und Aufgaben setzen, auf die wir uns positiv ausrichten können.“ Das neue Pfarrheim, das auch den Rahmen für ein zeitgemäßes kirchliches Leben verspricht, ist für den Pfarreirat ein solches Ziel.

Christoph Kiefer Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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