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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Neues über Opfer-Schicksale

03.06.2014

Oldenburg Das Schicksal der jüdischen NS-Opfer aus Oldenburg ist Thema einer neuen Internetseite. Das haben die Autoren Jörg Paulsen und Prof. Ahlrich Meyer mitgeteilt.

Im November 2013 wurde die Gedenkwand zur Erinnerung an die jüdischen Opfer der Nationalsozialisten in Oldenburg vor dem PFL eingeweiht. „Das große öffentliche Interesse und die kritische Diskussion, die dadurch ausgelöst wurden, waren Anlass für ein Angebot, das ergänzende Informationen zu den Lebens- und Leidenswegen der 167 auf dem Mahnmal genannten Todesopfer bereitstellt“, teilen die Autoren mit.

2001 hatten Paulsen und Meyer ein „Erinnerungsbuch“ veröffentlicht. Die damaligen Forschungsergebnisse seien nun aktualisiert, erweitert und für das Internet aufbereitet worden.

Die einzelnen Biografien enthalten unter anderem Angaben zu Familienangehörigen und deren Schicksal, zu Berufen und Adressen sowie zu Verbleib und Verfolgungsgeschichte.

Neben dem namentlichen Zugang gibt es Register für die Oldenburger Wohnadressen, für die sonstigen Wohn- und Verfolgungsorte sowie für die Deportationen, mit denen die meisten der Opfer ab 1941 in Ghettos und Lager im besetzten Osteuropa transportiert wurden.


Die Seite findet sich unter   erinnerungsbuch-oldenburg.de 

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