• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Nostalga verbindet Tradition mit Moderne

10.10.2012

Oldenburg Die Nostalga hat, das verrät schon der Name, etwas mit Tradition zu tun: „Traditionell eröffnet die Nostalga die Messesaison“, gab Weser-Ems-Hallen-Chef Jan Wartemann dem Begriff Tradition einen aktuelleren Anstrich. Zum 36. Mal sind von Freitag, 12., bis Sonntag, 14. Oktober, Kunst und Antiquitäten, Mineralien und Edelsteine sowie Teppiche in den Hallen 2 und 7 sowie in einem Zelt zu sehen.

Die Veranstalter müssen wegen der Weser-Ems-Hallen-Erweiterung improvisieren. Das Zelt, in dem die Teppiche ausgestellt werden, ist über die Halle 7 (die ehemalige Eislaufhalle) zu erreichen. Wobei das Wort Zelt einen falschen Eindruck vermittelt – es verfügt über feste Wände, eine Plane überspannt das Gerüst.

Auf 5000 Quadratmeter Fläche werden laut Projektleiterin Dr. Wilma Westermann 100 Aussteller erwartet. „Einige von ihnen sind seit 36 Jahren dabei“, freut sich Westermann über die Treue einiger Händler, die die Nostalga als erfolgreiche Verkaufsmesse zu schätzen wissen.

Herausragende Exponate sind Sammlungen römischer Gläser aus dem zweiten bis vierten Jahrhundert. Die seltene Sammlung umfasst Gläser aus dem Rheinland, aber auch aus dem Mittelmeerraum von hoher Qualität. Besucher können, so verspricht die Projektleiterin, eigene Stücke mitbringen und von einem Fachmann begutachten lassen. Zudem kann man Restauratoren bei der Arbeit zusehen oder die Flechtvorführungen eines holländischen Handwerkers verfolgen.

Vertreten mit einem Stand ist auch der Arbeitskreis Mineralogie, an dem neben Mineralien auch Fossilien zu sehen sind. Dr. Ulrike Brehm wirbt für das Engagement in ihrer Vereinigung, die sich monatlich trifft und zudem einmal im Jahr eine gemeinsame Exkursion unternimmt.

Ein Schwerpunkt der Messe bildet die Restaurierung beziehungsweise Konservierung von Objekten aus Edelmetall, Metall, Emaille, Glas Keramik, Porzellan, von Teppichen und Geflechten.

Auf der „Kunststraße Weser-Ems“ sind Werke von Helmut Lindemann (gegenständliche Feinmalerei und bewegliche Skulpturen) sowie Welf Schiefer (Karikaturen von Szenen mit Menschen und Tieren) zu sehen.

8000 Besucher werden erwartet. Geöffnet ist Freitag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt kostet acht Euro (mit NWZ -Card sieben Euro), Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren in Begleitung Erwachsener brauchen nicht zu zahlen. Die Nostalga ist übrigens, nach dem Ende der Blumenschau, die älteste Messe der Weser-Ems-Halle.

Thomas Husmann
Redakteur
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2104

Weitere Nachrichten:

Weser-Ems-Halle

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.