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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Für Familien: Seefest nicht nur mit eitel Sonnenschein

15.05.2018

Ofenerdiek Sorgenvoll richteten sich die Blicke am Wochenende immer wieder gen Himmel. Bloß kein Regen! Denn Sonne und milde Temperaturen sind mit ein Garant für einen Erfolg des Ofenerdieker Seefestes, das maßgeblich von den Oldenburger Schaustellern in Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen organisiert wird. Sorgenvoll guckten vor allem die Eltern kleiner Kinder eher auf den Boden. Denn rücksichtslose Zeitgenossen hatten zerbrochene Flaschen und jede Menge Scherben hinterlassen – auch auf dem nahen Spielplatz und am Uferbereich.

Doch zunächst ein kleiner Rückblick: Mit dem Wetter hatte man letztlich Glück. Erst am Sonntagabend setzten die gewittrigen Regenschauer ein. Bereits am Himmelfahrtstag zog es zahlreiche Besucher auf die Festwiese am Swarte-Moor-See. Am Vatertag waren unter den Seefestbesuchern auffällig viele männliche Gäste, die diesen Ort als willkommene Raststätte ausgewählt hatten. Die Schausteller hätten sich diesmal mit der Gestaltung des Festplatzes besonders große Mühe gegeben, befanden Ofenerdieker. Sie lobten das abwechslungsreiche Unterhaltungsprogramm und das reichliche Angebot an Speis und Trank.

Nicht nur das Seefest stand im Blickpunkt der Besucher, sondern ebenso der vor wenigen Tagen eröffnete Stadtteilpark machte neugierig und wurde beim Rundgang um den Swarte-Moor-See für Jung und Alt zu einem ganz besonderen Erlebnis.

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So erfolgreich wie der Donnerstag begonnen hatte, setzte sich das Seefest auch am Samstag fort. Ab 20 Uhr stiegen die Besucherströme deutlich an. Bei milden Temperaturen wollten (wie berichtet) mehrere Hundert Menschen von der Uferzone, nahe dem Steg der Freizeitkapitäne des Schiffs-Modellbau-Clubs Oldenburg, den „See in Flammen“ sehen. Ab 22 Uhr ließen die Schausteller das Feuerwerk abbrennen.

Am Muttertagssonntag dann waren es die Flohmarkthändler, die sich bereits sehr früh auf den Weg gemacht hatten, um ihre Stände aufzubauen. Ein Wettlauf begann um die begehrten Plätze zwischen Uferzone und Festplatz, vor der malerischen Kulisse des Swarte-Moor-Sees. „Der vom Bürgerverein Ofenerdiek organisierte Flohmarkt – gerade auch in Verbindung mit dem Seefest –  erfreut sich großer Beliebtheit und zählt mit zu den schönsten Veranstaltungen im Stadtteil Ofenerdiek“, sagt der Organisator und Vorsitzende des Bürgervereins Bodo Gerdes. Er und auch Hermann Diercks, erster Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Ofenerdieker Vereine (AGM), ziehen eine positive Bilanz der diesjährigen Veranstaltung.

Michael Hempen, Vorsitzender des Oldenburger Schaustellerverbandes, ist ebenfalls hochzufrieden: „Das Familienfest setzt sich immer mehr durch. Und das Gelände am See wurde wunderschön hergerichtet.“ Zur Kritik (besonders in sozialen Netzwerken) über den vielen und sogar gefährlichen Abfall am See, sagt Hempen: „Der Festplatz wurde von uns jeden Abend aufgeräumt. Getränke in Flaschen wurden von uns gar nicht angeboten. Die müssen von den Feiernden mitgebracht worden sein. Unser Klientel ist ein anderes.“

In Ofenerdiek spricht man von einem „permanenten Problem“ mit dem Abfall und auch mit Sachbeschädigungen am See. Fred Vosteen, Chronist des Bürgervereins Ofenerdiek, lobt in diesem Zusammenhang die Mitglieder des Schiffs-Modellbau-Clubs, Anwohner und Hundebesitzer: „Sie kommen mit der Kehrschaufel und machen den Dreck weg. Auch, wenn kein Fest am See ist.“

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