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Silvia Breher in CDU-Vorstand gewählt
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Aktualisiert vor 1 Minute.

Politikerin Aus Löningen
Silvia Breher in CDU-Vorstand gewählt

NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Am Flötenteich soll sich viel bewegen

09.02.2019

Ohmstede Immer nur ihr eigenes Süppchen wollen sie nicht kochen. Zwecks gemeinsamer Planungen sind die Vereine, Institutionen und Einrichtungen, die sich in der Stadtteilkonferenz Nord-Ost zusammengeschlossen haben mit denen vom Runden Tisch Donnerschwee fusioniert. Damit sind die Stadtteile Ohmstede, Nadorst, Bürgeresch, Etzhorn und Donnerschwee auf besondere Weise verbunden. Viermal im Jahr wollen sich deren Vertreter künftig treffen. Am Donnerstagabend war ihre erste Zusammenkunft.

Im Saal des Ohmsteder Gemeindezentrums begrüßte der Hausherr, Pastor Christoph Fasse, 35 Gäste. Jeder von ihnen saß für eine Institution aus den genannten Stadtteilen am Tisch. Auch die Politik (SPD, CDU und Grüne) war personell vertreten.

Und sie alle hörten mit großem Interesse zunächst einmal Kirsten Freytag vom Fachdienste Stadtgrün zu. Sie stellte den zweiten Bauabschnitt eines Fitnessparcours am Flötenteich vor. 62 000 Euro werden dafür aus der Stadtkasse benötigt, sagte Freytag auf Nachfrage. Sobald der städtische Haushalt vom Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport genehmigt worden sei, könne die Ausschreibung für den Bau des Parcours in die Wege geleitet werden. „Dann können wir auch die Sportgeräte bestellen.“

Sieben sind auf der Wiese an der Westseite des Teiches vorgesehen: ein Rudertrainer, ein Armfahrrad, ein Rückentrainer, ein Oberkörpertrainer, ein Sitzfahrrad, ein Slalomtrainer und ein Beweglichkeitstrainer. „An zwei Geräten kann man mit einem Partner trainieren, an einigen im Sitzen“, erklärte Kirsten Freytag. Um Kraft und Ausdauer geht es hier, für Jung und Alt. Die Geräte werden in einem Halbkreis aufgestellt. So hat man sich auch, wenn man in der Gruppe trainiert, im Blick. Oder man guckt von einer der beiden halbrunden Sitzbänke zu, die in der Mitte platziert werden. Es gibt Stellplätze für Rollstühle und für Fahrräder. Auch ein Abfallbehälter ist vorhanden.

Erster Versuch

Der erste Bauabschnitt des Fitnessparcours am Flötenteich wurde im Juni 2017 freigegeben. Die drei Geräte im Bereich hinter dem Awo-Sprachheilkindergarten dienen der sanften Bewegung: Gleichgewichts-, Bein- und Ganzkörpertrainer. „Das war der erste Versuch“, so Kirsten Freytag, „und der Flötenteich verträgt die Aufwertung gut.“ Deshalb soll nun eine größere Anlage mit mehreren Geräten folgen. Zukunftsmusik ist dann der dritte Teil des Parcours – der für die Sportlichen, die intensiver trainieren wollen: „Eine Calisthenics-Anlage sollte dann in die Nähe der IGS Flötenteich“, so Kirsten Freytag, die auf Nachfrage darauf hinwies, dass die Pflege der Anlagen in städtischer Hand liege.

Für den sportlichen Aspekt werde also einiges am Flötenteich getan. Die Zielgruppe sei aber viel größer, betonte Annegret Meyer, Lehrerin an der IGS-Flötenteich. Für den Bereich „Kulturelles“ nannte sie die Idee, auf der Wiese mit dem Gedenkstein für die Zwangsarbeiter etwas aufzubauen, das darstellt, wie der Flötenteich entstanden ist. „Und vielleicht Skulpturen von Künstlern.“ Ein Spielplatz für kleinere Kinder wäre auch eine Bereicherung an dem See als „sozialer Treffpunkt“. Beschilderung, Beleuchtung, Bepflanzung waren weitere Stichwörter dafür, den Flötenteich noch mehr aufzuwerten.

Fest am 29. Juni

Damit war es fast schon logisch, dass die Abstimmung über ein Motto für das anstehende Stadtteilfest diesen klaren Sieger hatte: „Der Flötenteich verbindet“, einer von acht Vorschlägen, bekam 16 Stimmen. Am 29. Juni von 11 bis 15 Uhr soll am und rund um den Teich gefeiert werden. Und da sprudelten am Donnerstag sofort die Ideen für die Programmgestaltung. Auch die Werbegemeinschaften der Stadtteile will man ins Boot holen.

„Das sind die Synergie-Effekte, die die Fusion mit sich bringt“, sagte Sigrun Spaeth, Vorsitzende des Bürgervereins Ohmstede. Nun kocht nicht jeder nur sein eigenes Süppchen, jetzt bereiten alle zusammen für alle anderen ein schmackhaftes Menü zu.

Susanne Gloger Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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