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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Mit Deutz und Danz ins Ohmster Glück

12.06.2019

Ohmstede Ohmstede scheint eine gute Vereinsstruktur mit viel Gemeinsinn aufzuweisen: Alle Vereine aus dem Stadtteil waren mit dabei, als am Sonntag der prächtige Pfingstbaum am Restaurant Mykonos/Landhaus Wiesenkieker aufgestellt wurde. Schon am Tag vorher wurden Birken gesichtet, gesägt und kräftig geschnippelt. Rund 25 Frauen und Männer aus Ohmstede wollten es sich da nicht nehmen lassen, in fröhlicher Stimmung ordentlich Hand anzulegen und dem traditionellen Baum die Ehre zu erweisen. Am Pfingstsonntag ging es dann in einem langen Korso zu Fuß gen Elsflether Straße; viele Bürgerinnen und Bürger schlossen sich dem Umzug an, schon bei einer kleinen Pause wurde sich frohe Pfingsten gewünscht. Begleitet wurde der Zug von vielen Ohmstedern, Gästen und den Mitgliedern der Tanzgruppe vom „Ohmster Plattdütsche Vereen“.

Seit 20 Jahren

Mit ihrem weiß gestärkten Spitzenschürzen gaben die weiblichen Teilnehmerinnen ein schmuckes Bild ab. Aber auch die Herren zeigten sich mit Trachtenanzügen von ihrer besten Seite. Die „Moorriemer Quetschkommoden“ hauten ordentlich in die Tasten und die Volkstanzgruppe vom „Ohmster Plattdütsche Vereen“ glänzten mit verschiedenen Tanzeinlagen. Knackige Bratwürste und ein frisches Bier sorgten für die richtige Stimmung.

Gekonnt, aber mit viel Energie hatten kräftige Ohmsteder den blau-rot-geschmückten Baum in die Höhe gehievt. Das Publikum reagierte mit viel Applaus. Rainer Bartelt, Vorsitzender vom Bürgerverein Ohmstede, dankte den Aktiven aller Vereine, lobte die gemeinsame nun schon 20-jährige Tradition an diesem Pfingstfest. Mit Blick in die Spitze des Baumes wurde in plattdeutscher Sprache der Baum „eingerichtet“.

Der alte Deutz-Trecker D 4006 von 1970 von Bernhard Ederer, den er in mühevoller Kleinarbeit völlig zerlegt und wieder zusammengebaut und frisch gestrichen hat, zog den elf Meter hohen Baum über die Klein-Bornhorster- und die Elsflether Straße. Machte dann eine kleine Schleife durch die Große-Bornhorster-Straße, um dann wieder via Elsflether zum Restaurant Mykonos zu kommen.

„Pfingstmaien“

Hier wurde er schließlich von einer jubelnden Menge mit tosendem Beifall empfangen. Die Musiker der Moorriemer Quetschkommoden hatten auf dem Anhänger Platz genommen, der von dem „Knubbel-Deutz“ von 1953 gezogen wurde. Weyhe hatte auch diesen Trecker liebevoll zerlegt und wiederhergerichtet.

Das Setzen eines Pfingstbaums, auch „Pfingstmaien“ genannt, wird regional sehr unterschiedlich gehandhabt. Wichtig ist aber, dass frisch geschlagene junge Birkenzweige dazu benutzt werden. Zum Birkengrün werden zusätzlich bunte farbenfrohe Bänder eingebunden. In Ohmstede beteiligten sich der Ohmster Plattdütsche Vereen, der hiesige Bürgerverein, der Schützenverein, die Feuerwehr, der Gartenbauverein und die Knickoogen.


Mehr Bilder:   nwzonline.de/fotos-oldenburg 
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