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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Es gilt, einen Ruf zu verteidigen

15.08.2018

Oldenburg Sich Filmen zu widmen, die in jedem Kino laufen, ist gut und schön, das Filmfest in Oldenburg hat sich aber der unabhängigen Filmszene verschrieben – und in den vergangenen 25 Jahren einen Namen damit gemacht. Das Jubiläums-Filmfest steigt vom 12. bis 26. September. Die Vorfreude und die Nervosität bei den Organisatoren um Leiter Torsten Neumann steigt. Was es bisher an Highlights und Neuerungen gibt, erfuhr die Presse am Dienstag.

Wo gibt es Karten?

Karten für die verschiedenen Vorstellungen gibt es ab Montag, 3. September, in der Bauwerk-Halle am Pferdemarkt. Und zwar montags bis freitags von 10 bis 14 und von 15 bis 19 Uhr, sowie samstags von 12 bis 17 Uhr. Online geht der Verkauf schon früher los. Für die Eröffnungsgala gibt es die Karten schon ab Freitag, 24. August, für die anderen Vorstellungen ab Freitag, 31. August.

Welche Stars kommen?

Zugesagt haben ihr Kommen schon der Regisseur Alan Rudolph und der Oscarpreisträger Keith Carradine (beide für den Film „Ray Meets Helen). Regisseur Sarik Andreasyan („Unforgiven“) wird ebenfalls erwartet. Man darf aber davon ausgehen, dass es im Jubiläumsjahr dabei nicht bleibt. Weitere Namen hat Torsten Neumann aber noch nicht verraten.

Wo laufen die Filme?

Die Spielstätten sind die gleichen wie im vergangenen Jahr: das Casablance-Programmkino mit zwei Sälen, das Cine k/Muvi und Studio in der Kulturetage, die Exerzierhalle am Pferdemarkt und Theater Hof/19. Auch in der JVA werden einige Filme zu sehen sein – und zwar für die Gefangene und das reguläre Publikum. Das Oldenburger Filmfest sei das einzige Festival der Welt, das so etwas mache, sagte Neumann bei der Vorstellung der bisherigen Highlights.

Die Eröffnungsgala findet in diesem Jahr nicht in der EWE-Halle, sondern in der Kongresshalle der Weser-Ems-Halle statt. Die Mid-Festival-Gala und der Abschlussabend werden im Großen Haus des Staatstheaters steigen.

Welche Filme laufen?

40 bis 50 Spielfilme und 15 Kurzfilme werden während der fünf Tage in Oldenburg zu sehen sein. Bis jetzt stehen erst zwölf davon fest: „The Boat“ (Regie Petrus Cariry), „Unforgiven“ (Sarik Andreasyan), „Temporary Difficulties“ (Mikhail Raskhodnikov), „The Private Life of a Modern Women“ (JamesToback), „If You Saw His Heart“ (Joan Chemla, „Ivan“ (Janez Burger), „Holiday“ (Isabella Eklöf), „Angst in meinem Kopf“ (Thomas Stiller), „Mandy“ (Panos Cosmatos), „Ray Meets Helen“ (Alan Rudolph), „All Square“ (John Hyams) und „Write When You Get Work“ (Stacy Cochran.

Ohne es darauf angelegt zu haben, habe man gleich mehrere „ziemlich starke Filme von Frauen oder mit tollen Frauen im Zentrum“ im Programm, sagte Neumann. Mit dieser Zusammenstellung werde man dem Ruf gerecht, ein Festival zu sein, dass sich traue, noch Entdeckungen zu machen.

Werden Preise ausgelobt?

Zu jedem Festival gehören Preise, das ist beim Filmfest in Oldenburg nicht anders. Unter dem Titel German Independence Award gibt es einen Publikumspreis und die Auszeichnung des besten Kurzfilms. Die Besetzung der Jury dafür steht noch nicht fest. Neu ist unter diesem Namen in diesem Jahr die Auswahl des besten Film aus der Kategorie Midnite Xpress. Zu diesen drei Preisen gibt es noch den Schauspielerpreis Seymour Cassel Award.

Bleibt die Fotoaktion?

Fotofreunde hatten schon im vergangenen Jahr die Möglichkeit, am Roten Teppich Fotos für einen Wettbewerb zu machen. Das soll – auch in Kooperation mit der VHS – ausgebaut werden. Die Teilnehmer werden in diesem Jahr stärker in das Festival eingebunden, kündigt Neumann an.


  www.nwzonline.de/filmfest 
Katja Mielcarek
Redakteurin
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2103

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