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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Aktion: Hoffnung wächst und wächst und wächst ...

07.07.2018

Oldenburg Der alte Cicero hat’s schon getan: „Dum spiro spero“ (Solange ich atme, hoffe ich). Karl Jaspers machte es späterhin wie folgt: „Die Hoffnungslosigkeit ist die schon vorweg genommene Niederlage.“ Und dann gibt’s da diese schier unzähligen Whatsapp- und Facebook-Spruch-Bildchen wie „Hoffnung stirbt zuletzt“ oder „Wunder passieren immer dann, wenn man die Hoffnung längst aufgegeben hat“.

Kaum einer, der sich nicht mit dem Thema Hoffnung beschäftigt hat. Kaum eine Zeit, in der sie nicht in Krisen oder mindestens schwierigen Phasen thematisiert wurde und den Menschen eben deshalb gleiche gab.

Warum also nicht einfach mal für stete Hoffnung sorgen? Sie wachsen und aufblühen lassen?

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Die ökumenisch-missionarische Initiative „MissionOL“ – dessen Trägerkreis ist mit Pastorin Anja Kramer nun auf ein engagiertes Trio (Klaus Abraham und Martin Seydlitz) angewachsen und offen für weitere Akteure, wie es heißt – hat nach dem „Donners-Talk“, „Soulfood“ und weiteren Aktionen nun das nächste spannende Projekt in Planung.

Oldenburgs Bürger sollen sich tatsächlich Hoffnung bestellen und in ihren Garten pflanzen können – in Form von Blumenzwiebeln, die (in Buchstaben angelegt) das Wort „Hoffnung“ ergeben.

Und so funktioniert’s

Gesucht werden nun Bürger, die zwischen September und November einmalig oder öfter in Teams zu zweit oder zu dritt aufbrechen, um „die Hoffnung“ zu pflanzen.

Freiwillige Helfer, die an der Aktion mitwirken möchten, können sich ab sofort per Mail bei den Organisatoren melden.

Für sie findet am 16. August, einem Donnerstag, in der Kreuzkirche an der Eichenstraße 15, ein Informationsabend statt.

Mehr Informationen gibt es entweder unter der Emailadresse „hoffnung-pflanzen@ewe.net“ oder auch auf der Internetseite von „MissionOL“ unter

    www.missionol.de

Und damit das kleine Wunder auch möglichst passend geschieht, sollen die kleinwüchsigen Osterglocken um Ostern 2019 herum sprießen. Und 2020. Und so weiter.

„Wir haben für diesen Zweck 10 000 Zwiebeln gekauft“, so Martin Seydlitz, „ausreichend für etwa 100 Hoffnungs-Felder“, wie man im Team berechnet hat.

Gepflanzt werden soll dieses besondere Glück zwischen September und November, also schon recht zeitnah. Deshalb sollten sich Interessierte, die beispielsweise in ihrem Vorgarten eine etwa 2 mal 0,5 Meter große Fläche an Platz haben, bei der Initiative melden). Die Gartenbesitzer werden um eine Kostenbeteiligung gebeten (Richtwert 15 Euro) – und vor allem „um eine Mitwirkung bei der Pflanzaktion“, wie es heißt.

Doch warum das alles? Warum Oldenburg auf diese Weise „Hoffnung geben“? Die Initiative will nach eigener Aussage „Impulse geben, die zum Nachdenken anregen, zum Selberglauben, zu erfrischenden Erfahrungen mit Kirche“ und hat dafür „Menschen, die in keiner Kirche beheimatet, aber offen für die genannten Impulse sind“ im Blick.

Marc Geschonke Redakteur / Redaktion Oldenburg
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